Unsere Ziele:
Wir wollen die Natur erleben, Freundschaften pflegen und dabei Kondition und Fahrtechnik weiterentwickeln. 
Unser Motto ist dabei: rücksichtsvoll und umweltverträglich auf geeigneten Wegen

 Ansprechpartner

Sabine Schreiner  - Leiterin der Bergradgruppe

schreinersabine<ATT>gmx.de

0049 - 152 -33726942

persönliches Motto:
"Durch Dreck und Matsch, bergauf und -ab."

Lieblingsausrede:
"Habe gerade erst mein Rad geputzt."

Klaus Rübenach  - Leiter der Bergradgruppe

info<ÄTT>klausrue.de

09187 / 80 88 38

persönliches Motto:
"Alleine fahren ist langweilig - in der Gruppe macht's mehr Spaß"

Lieblingsausrede:
"Mein Rucksack ist zu klein für eine Fleece-Jacke"

Thomas Franz

0171 / 77 44 982

persönliches Motto:
"Freude an Bewegung und Sport in Verbindung mit Geselligkeit, die ideale Kombination."

Lieblingsausrede:
"Das war wohl ein Bier zuviel."

Ralf "Pancho" Komischke

panchooo<ÄTT>web.de

09187 / 18 43

persönliches Motto:
"Keine Bremsspuren hinterlassen."

Lieblingsausrede:
"Langsam in Berg nauf, dann muss ich net warten."

Klaus Knipfer

09187 / 80 41 93

Gründer der Bergradgruppe  

persönliches Motto:
"Mit Gleichgesinnten die Berge erleben in Verbindung mit dem Radsport."

Lieblingsausrede:
"Mein Knie will das nicht machen was ich will..."

Jan Kürschner

jan<ÄTT>kuerschner-altdorf.de

09187 / 8321

DAV-Fachübungsleiter MTB 

persönliches Motto:
"Miteinander was erleben!
Zur Abwechslung darf's auch mal extrem werden - fahrtechnisch, konditionell und "Naturerlebnis".
Putzen, Schrauben, Zuschauen und Konditionbolzen können andere."

Lieblingsausrede:
"War zuviel Seitenwind - Ich muss wieder mehr Gewicht aufbauen (essen!)".

Marc Kürschner

mail<ÄTT>crazy2.de

0911 /  597 69 666

persönliches Motto:
"Immer hinterher – ohne murren und knurren."

Lieblingsausrede:
"Der Baum sprang einfach vor mein Fahrrad."

Doris Schwinghammer

09128 /  72 47 67

persönliches Motto:
"In Würde schieben können ist auch was wert."

Lieblingsausrede:
"In der Luft ist zu wenig Sauerstoff"

Markus Stahl

sumuat<ÄTT>freenet.de

09128 / 91 22 77

persönliches Motto:
"Mountainbiken ist zu 5% Inspiration und zu 95% Transpiration"

Lieblingsausrede:
„Die Karte stimmt. Die Landschaft ist falsch!”

Karlheinz Vestner

kh.vestner<ÄTT>web.de

09183 / 15 11

persönliches Motto:
"
In der Gruppe macht biken noch mehr Spaß."

Lieblingsausrede:
"
Es geht flach den Berg hoch"

Manfred Wasner

blmwasner<ÄTT>t-online.de

09187 / 95 93 10

persönliches Motto:
„Du darfst“
Bergauf darfst Du die Waden spüren,
bergab die Bremsen nie berühren,
gemeinsam Deinen Sport betreiben,
dabei auch noch humorvoll bleiben.
Wo darfst du all das so erleben,
bei der Bergradgruppe eben."

Lieblingsausrede:
"Ich glaub´,  mein Rad hat gerade wieder Gewichtsprobleme."

Thomas "Walkson" Welker

thomaswelker<ÄTT>gmx.de

09187 / 97 80 050

persönliches Motto:
"Das Vorderradprofil ist viel zu kostbar für die Ebene! Das muss man sich für's bergabfahren aufsparen!"

Lieblingsausrede:
"...keine Zeit - meine Garage ist noch nicht fertig!"

Stephan Wittmann

stephan<ÄTT>feel-us.de

0178 / 85 89 650

persönliches Motto:
"Rauf und runter, und das auf möglichst schönen Wegen."

Lieblingsausrede:
„Es gibt keine Ausreden…“


  Aktuelles

Unser Newsletter für Mitglieder und Gäste informiert über Aktuelles und anstehende Unternehmungen: abonnieren/abbestellen

Radtrikot: 

DAS Outfit für Mitglieder: 

Kostengünstige Sammelbestellungen gibt`s bei ausreichend Nachfrage im Webformular

Web-Zusammenarbeit: 

Telefonketten und E-Mail-Verteiler sind nicht immer optimal. Wir verwenden seit Jahren die kostenlosen Web-Dienste von Google:

- Google-Picasaweb: Fotos von Unternehmungen

- Google-Docs (Text und Tabellen) :Anmeldelisten, Fahrgemeinschaften, Organisation (nur für Organisatoren)

- Google-Kalender: Jahresplanung

Die Berechtigungseinstellungen erlauben jedem das Beobachten, Schreibrechte haben die E-Mail-Adressen aus dem E-Mail-Verteiler.

weitere Details: siehe unten

Fußabdruck (ökologischer und CO2) :

Wir haben die Erde von unseren Eltern zur freien Verwendung bekommen, aber auch zum anschließendem Weitergeben an unsere Kinder. Das wollen wir zumindest im gleich guten Zustand tun!

Dieses Prinzip hat viele Namen:

Nachhaltigkeit
Forstwirtschaft: Nur so viel ernten, wie wieder nachwächst.
Klimaschutz
Nur so viel CO2 freisetzen, wie wieder gebunden wird. Das sind 2-2,5t pro Jahr.
eigene CO2-Freisetzung ermitteln: der Rechner vom Umweltbundesamt
ökologischer Fußabdruck
Nur so viel Flächen nutzen, dass es für alle Menschen reicht - ohne Regenwald-Abholzung, etc.

Broschüre Umweltwissen (Bayer. Umweltministerium)

Wir Bergradler können die Erde nicht (alleine) retten. Aber wir können:

- Verträgliche Verkehrsmittel wählen (<=Bahn: 40g CO2/km pro Person)
Flugzeug: 380g(!) pro Person, Auto ca.160g pro Auto

- mit ökonomischem Fahrstil reisen (der DAV empfiehlt max. 120 km/h)

- Fahrgemeinschaften organisieren (>=4 von 5 Plätze besetzen)
für viel Radelgepäck helfen Jetbags, Anhänger, Mietbusse, ...

- Reiseziele in angemessener Entfernung auswählen (<6,9 kg CO2 / Tag je Person)
damit kommt man mit der Bahn ca. 175 km pro Tag

- wenn's nicht anders geht hilft auch CO2-Kompensation, z.B. bei atmosfair: 1000kg CO2 für 23€ (abz. Einkommens-Steuer-Rückerstattung)

Ausfahrten - samstags und sonntags im Wechsel: 
Unsere Ausfahrten setzen keine besonderen Fahrttechnikfähigkeiten voraus. Wir fahren stets miteinander als Gruppe, d.h. keiner wird zurückgelassen! Die Tour dauert ca. 2,5 h, dabei werden ca. 35 km und 600 Höhenmeter zurückgelegt.

Herzliche Einladung zum Ausprobieren!


Programm

Unser Newsletter für Mitglieder und Gäste informiert über Aktuelles und anstehende Unternehmungen: abonnieren/abbestellen

Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich bei den Unternehmungen um organisierte Touren (OT), d. h. der Leiter ist kein Fachübungsleiter, sondern "Ansprechpartner" und jeder Teilnehmer muss von seinen Fähigkeiten her grundsätzlich in der Lage sein, die Tour auch selbst zu bewältigen.
Genauer Wortlaut siehe: Geführte Tour (GT) und Organisierte Tour (OT)

Jahresplanung 2012 (Stand 12/2011):
Die Termine (
zum kopieren in Kalender (z.B. Outlook): Datei öffnen + speichern 2012) können per Download in eigenen e-Kalender (z.B. Outlook) übernommen werden: 
anklicken, Download öffnen (ZIP-Datei), ggf. Erinnerung einstellen und speichern (erfolgt automatisch in Outlook).


aktuelle Termine:
 

Wir treffen uns immer vor dem Marktplatzbrunnen in Altdorf: :
  - in den geraden Kalenderwochen am Sonntag um 9.30 Uhr,
- in den ungeraden Kalenderwochen am Samstag um 14.00 Uhr,
 
  Zusätzliche unorganisierte "Feierabend-Runden" von April bis Oktober;
    - montags um 18.00 Uhr, Treffpunkt Marktplatzbrunnen in Altdorf,
    - donnerstags um 16.00 Uhr, Treffpunkt am Altenthanner Weiher
   
- mittwochs nur nach Absprache: Biken mit Kindern von Ralf Komischke.
  Abfahrt um 17.00 oder 18.00 Uhr am Marktplatzbrunnen in Altdorf.

 

Di. 01.05.

Höhlentour.
Ansprechpartner: Michael Mauer,
Tel.: (0 91 87) 4 19 95.

Do. 17.05.

09.30 Uhr Marktplatzbrunnen:
Vatertagsfahrt -
Frauen sehr erwünscht!
Ansprechpartner: Klaus Knipfer,
Tel.: (0 91 87) 80 41 93.

Sa. - So.
02.06. - 03.06

Tegernsee-Marathon.
Ansprechpartner: Bettina Wasner,
Tel.: (0 91 87) 95 93 10.

Mi. - So.
06.06. - 10.06.

Bergradwochenende in Osttirol (OT).
Ansprechpartner: Markus Stahl,
Tel.: (0 91 28) 91 22 77.

Sa. - So.  
16.06. - 17.06.
Mit der Bahn in die Berge:
Unser Ziel ist die
Tutzinger Hütte in den Bayerischen Voralpen (OT).  
Näheres zum Programmablauf ist aus der Anmeldeliste zu ersehen.  
Ansprechpartner:  
Hubert Seel, Tel.: (0 91 87) 1 02 20 und Peter Chunsek, Tel.: (0 91 89) 4 01 90.
Anmeldeschluss: 12.06.

Sa. 23.06.

14.00 Uhr: Uphill-Kontest.
Ansprechpartner: Klaus Knipfer,
Tel.: (0 91 87) 80 41 93.

Sa. 23.06. 21.45 Uhr: Sonnwendfeier auf der Dörlbacher Au bei Schwarzenbach.  
17.00 Uhr: Fahrtechnik-Siebenkampf der Bergradgruppe.  
Ab 18.00 Uhr: Spiele,  Fußball.
Ansprechpartner: Andrea Schwarzbauer, Tel.: (0 91 88) 29 85.
Fr. 06.07.   20.00 Uhr im Universitätshof Altdorf (überdachte Tribüne):  
Chorkonzert vom “Coro Alpino Trentino di Gardolo” (Italien).
Bei schlechtem Wetter Verlegung in die Altdorfer Laurentiuskirche.  
Eintritt: 15,00 €. Kartenvorverkauf im Wallenstein-Festspielbüro in Altdorf, Neubaugasse 3, Tel.: (0 91 87) 90 90 99 und an unseren Sektionsabenden.
Sa. 07.07.   13. Landkreislauf.  
In 10 Etappen von Lindelburg (Start) nach Pommelsbrunn (Ziel).  
Ansprechpartner: Bernhard Voß, Tel.: (0 91 87) 92 19 17.

Sa. - So.
07.07. - 14.07.

AlpenXExtrem in La Grave (OT).
Ansprechpartner: Klaus Knipfer,
Tel.: (0 91 87) 80 41 93.

Do. - Fr.
02.08. - 10.08.

AlpenX normal (OT).
Ansprechpartner:
Sabine Schreiner,
Tel.: (0 91 87) 9 78 00 50 und Klaus Rübenach, Tel.: (0 91 87) 80 88 38.

Sa. - So.
01.09. - 02.09

Bergradwochenende:
Kufstein-Trails
(OT).
Ansprechpartner: Stephan Wittmann,
Tel.: (01 76) 44 45 06 87.

 

Rückblick 

Einige unserer GPS-Touren sind dort dokumentiert (suchen nach: DAVJan): zu unseren Touren auf gps-tour.info
Fotos unserer Aktivitäten sind auch in unserem Picasaweb veröffentlicht: 


aktuelle Bildberichte: Rückblick (Sektion)

 


Rücksicht 

... auf andere, besonders auf Langsamere ist für ein gutes Miteinander wichtig und deshalb Bestandteil unseres Mottos: rücksichtsvoll und umweltverträglich auf geeigneten Wegen.

- Erschreckt andere nicht durch ein Vorbeifahren mit hoher Geschwindigkeit und/oder blockierenden Reifen.
- Wer anderen auf Single-Trails ausweichen muss, sollte absteigen und mit dem Rad zur Seite gehen.
Fußgänger haben Vorrang.
- Ein paar freundliche Worte oder Gruß vermeidet oft von vornherein Ärger
- Ein Glöckchen oder frühzeitig eingesetztes Klingeln verringert das Erschrecken.


Naturschutz 

... geht uns alle an, ist deshalb auch Bestandteil unseres Mottos:

rücksichtsvoll und umweltverträglich auf geeigneten Wegen.

Konkret:

  • Nur geeignete Wege benutzen:
    - beachtet Steilheit, Vegetation, Witterung, Tageszeit, Frequentierung durch Fußgänger
    - Landesgesetze und regionale Verordnungen regeln freigegebene Wege
    - Querfeldeinfahren ist grundsätzlich verboten!
  • Keine Spuren hinterlassen:
    - blockiere nie die Reifen Deines Bikes
    - bei Gefahr für erosionsgefährdete Wege: Bike schieben
    - immer konsequent auf dem Weg bleiben und nicht auf vegetationsbedeckte Bereiche ausweichen
  • Rücksicht auf Wildtiere und Weidetiere:
    - bewegt Euch leise in der Natur.  Wildtiere dürfen nicht in Panik versetzt werden, in Dämmerungs- und
      Nachtstunden sind Wildtiere besonders störungsempfindlich.
    Dann nur noch breite, wenn möglich häufig befahrene Wege benutzen.
    - Viehgatter immer schließen
    - An weidenden Tieren schieben oder ganz langsam vorbei fahren, um Panikreaktionen zu vermeiden 
  • Umweltfreundlich anreisen:
    - Zur Anreise Fahrgemeinschaften bilden oder öffentlich reisen
    - Die Länge der Tour und der Anfahrtsweg mit dem Auto sollten in einem vernünftigen Verhältnis stehen.
  • Umweltverschmutzung vorbeugen:
    - Kette nach Schmierung mit biologisch abbaubarem Kettenöl mit einem trockenen Tuch abreiben, um Gewässerbelastung zu minimieren.

Weitere Infos zum Naturschutz auf unserer DAV-Seite.


Patenschaft Altdorfer Rundwanderwege 

Der DAV hat die Patenschaft für die Altdorfer Rundwanderwege inne; die Verkehrssicherungspflicht liegt bei der Stadt Altdorf.

Die Bergradgruppe hat seit 2007 die Patenschaft der Wanderwege 8 und 8a übernommen.  Damit werden sie mindestens halbjährlich auf Markierung, Sicherheit und Begehbarkeit/Befahrbarkeit geprüft und im Rahmen von DAV-Säuberungsaktionen gesäubert.
Die Wege wurden per GPS erfasst, dokumentiert, für MTB eingestuft und veröffentlicht:

Rundwanderweg 8 (Altdorf - Rasch - Schwarzachtal - Prethalmühle - Pfaffental - Altdorf) (Tour 13903)

Rundwanderweg 8a+8 (Altdorf - Hegnenberg - Raschbach - Pühlheim - Altdorf ) (Tour 13905)

Weitere Infos zu den Altdorfer Rundwanderwegen auf unserer DAV-Seite.


Fahrtechnik 

Radeln auf Straßen und Fahrradschieben kann jeder. Aber mit einer soliden Fahrtechnik machen auch (gerade) schwierige Wege viel Freude! Genau deshalb ist Fahrtechnik kein artistischer Selbstzweck und sorgt nebenbei auch für optimale Sicherheit.

Fahrtechnik ist dabei nicht abhängig von Alter, Kondition, Mut, Kraft oder Material. Sie passt für Einsteiger, Fortgeschrittene, Könner und Experten – es macht allen Spaß, etwas zu verbessern! Und in schwierigem Gelände kann man mit besserer Fahrtechnik sogar fehlende Kondition kompensieren.
Leider kann man Fahrtechnik nicht mit einem Crashkurs lernen – die Verbesserung ist ein unendlicher Prozess, der mit jeder Übungseinheit ein Stück Weiterentwicklung bringt. Deshalb bauen wir immer wieder Fahrtechnik-Workshops in die Ausfahrten mit ein. Unter Anleitung eines ausgebildeten Fachübungsleiters MTB werden z.B. durch gezieltes Bremstraining den Wanderwegen Bremsspuren erspart, sicheres Bremsen auf schwierigem Untergrund ermöglicht und mit der erprobten Selbsteinschätzung die Sicherheit des Radlers und anderer Naturnutzer verbessert.

Die halbstündigen Workshops enthalten selbst zu lösende Bewegungsaufgaben und Bewegungsübungen, die nach Erläuterung oder Vormachen ausgiebig selbst trainiert werden. Dabei kann ausgiebig von den anderen Teilnehmern abgeschaut und anschließend Erlebtes ausgetauscht werden.

Übrigens kann man Fahrtechnik ganzjährig trainieren. Und keine Angst – anders als bei der Kondition kann man nach der Winterpause wieder dort weitermachen, wo man im Herbst aufgehört hat.

DVD: "Besser Biken für Einsteiger bis Könner" (Auszuleihen für Mitglieder bei der Bergradgruppe)
DVD: "Besser Biken2 für Fortgeschrittene" (Auszuleihen für Mitglieder bei der Bergradgruppe)

Tipp: 
Breite Reifen und weniger Luftdruck erhöhen die Traktion und bringen im Gelände (Wiese, Schotter) sogar weniger Rollwiderstand (siehe Mountainbike-Magazin)
Ein Mindestdruck sollte es wegen der Durchschlagsgefahr dennoch sein: bei 2,3" Reifen 1,8bar (70kg) bis 2,4bar (100kg Fahrergewicht)

Tipp:
Der Schlüssel zur Fahrtechnik liegt in der Langsamkeit (bei Geschwindigkeit stabilisiert sich das Rad selbst).
Wer sein Rad so kontrolliert, dass er stehenbleiben kann ohne abzusteigen, kommt bergauf auch über Steilrampen und bergab durch Spitzkehren.

Trainier doch mal:

  • auf einer Linie fahren (z.B. Seitenstreifenmarkierung)
  • möglichst langsam fahren ohne abzusteigen
  • möglichst enge Kreise fahren


Planung 

..bringt Vorfreude und mehr Freude auf Tour.

Die Systematik für die Planung und Risikomanagement liegt im 3x3 der Tourenplanung
Die Risikoanalyse erfolgt für Mensch, Umwelt und Ausrüstung jeweils zu 3 Zeitpunkten (zu Hause, vor Ort, auf Tour).

Planung zu Hause -> Vorbesprechung

Mensch

Umwelt

Ausrüstung

- Erwartungen
- Gruppengröße
- Homogenität
- Leistung, Leistungswille
- MTB-Leistungsstufe
- Adresse, HandyNr.

- Anfahrt, Fahrgemeinschaft
- Route, Schutzzonen, Sperrungen, Alternativen, Gesetzeslage
- Unterkunft, Hütten, Bikeshops
- Großwetterlage
- Orientierung, Karten

- 1. Hilfe, Handy
- Bikezustand, Werkzeug, Ersatzteile
- Essen, Trinken
- Kleidung, Regenschutz
- Foto, GPS, Karten, Höhenmesser
- Ausrüstungs-Checkliste

Planung vor Ort -> Startbesprechung

- Erwartungen
- Probleme, Verletzungen, Gesundheit
- Leistung, Leistungswille
- Tourvorstellung, Tagesablauf
- HandyNr.

Vor-Ort-Infos: 
- Route, Schutzzonen, Sperrungen, Alternativen
- Unterkunft, Hütten, Bikeshops
- Wetter
- Groborientierung

- 1. Hilfe, Handy
- BikeKontrollCheck
- Ausrüstungs-Checkliste
- Essen, Trinken
- Kleidung, Regenschutz
- Foto, GPS, Karten
- Reserven schaffen

rollende Planung (während Tour) -> Pausen, Checkpunkte, spontan

- Wegewahl
- Tempowahl, Pausen
- Gefahrenstellen
- Hilfe- , Sicherheitsstellung
- Aufgabenverteilung
- Motivation
- Tagesform

Vor-Ort-Infos:
- Route, Schutzzonen, Sperrungen, Alternativen
- Organisation
- Orientierung
- Wetter
- umweltgerechtes Verhalten

- Essen, Trinken
- Bekleidung anpassen
- Defekte sofort beheben

Beschreibung im blv: Alpin-Lehrplan 7 Mountainbike (Auszuleihen für Mitglieder bei der Bergradgruppe)

Karten und Führer:
-DVDs "Alpenvereinkarten 2007", "Austrian Map Fly", "Magic Maps Bayern", "Gardasee", "Südtirol"
  (auszuleihen für Mitglieder bei der Bergradgruppe)
- Wanderkarten und Führer (auszuleihen für Mitglieder in Geschäftsstelle)


Toureneinstufung 

Gängig sind 2 Bewertungsskalen:

Schwierigkeitsgrade: subjektive Einschätzung wie beim Alpinskilauf
leicht (blau), mittelschwierig (rot), schwierig (schwarz), extrem schwierig - singletrail (gelb)

MTB-Leistungsstufen: objektives Standardsystem (wie beim Sportklettern)
- Schwierigkeit S0-S5 nach Singletrail-Scala: S0 (ohne Schwierigkeit) -S5 (unfahrbar)
- Kondition K0-K5: Konditioneller Anspruch (Höhenmeter, Länge, Steilheit)
Die Umrechnung in Fahrzeit ergibt sich aus einer angenommenen Durchschnittsgeschwindigkeit von 12km/h bzw. 500Hm/h.
- Gefahr G0-G5: Gefährlichkeit einzelner Streckenabschnitte, d.h. Höhe eines Verletzungsrisikos aufgrund des Sturzraums

Touren, die hoch bewertet sind, können durch Schieben/Tragen an den Schlüsselstellen "entschärft" werden, was aber mit zunehmender Häufigkeit den Fahrspaß mindert.

Unsere "light"-Ausfahrten sind überwiegend im Bereich mittelschwierig (rot), K0/S1/G1.
Normale Ausfahrten schwarz (schwierig), K1/S2/G2.
Nur in Ausnahmefällen bei geeigneter Gruppe: singletrail (gelb), K5/S3/G3.


Ausrüstung 

Handy, Erste Hilfe-Set und Luftpumpe, Ersatzschlauch und ein Multitool sollten es mindestens sein.
Die Ausrüstungs-Checkliste zum Anpassen/Ergänzen bietet Struktur, Übersicht, Packort und Gewichtsangaben.


§ Gesetze 

... schützen uns, schützen unser Hobby und schützen andere vor uns und unserem Hobby.

Im Straßenverkehr ist die StVO zu beachten, z.B.

  • Höchstgeschwindigkeit auf land- und forstwirtschaftlichen Wegen: 30 km/h
  • Mindestabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern (auch Wanderer): 1m
  • Anhalten innerhalb der Hälfte der einsehbaren Strecke
  • Fahren in 2er-Reihe nur in D und erst bei >=16 Radler

Das Mountainbiken ist in jedem Land und Bundesland anders geregelt. Der ADFC hat für Mountainbiker vieles zusammengefasst., z.B.

  • Baden-Württemberg: Radfahrverbot im Wald auf Wegen unter 2m Breite (engste Stelle)
  • Thüringen: Radfahrvebot im Wald auf unbefestigten Wegen


Wetter 

...gibt`s übrigens kein schlechtes und in der Gruppe kann auch Pfützenfahren Spaß machen!

Zur Vorbereitung und Vorfreude:
- Postbauer-Heng Kachelmannwetter
- Frankenwetter vom Wetterochs
- Österreich Bergfex



fit statt fertig 

Wenn die Genusstour zur Tortour ausartet, solltet ihr über Folgendes nachdenken:

  • vor dem Start viel (Kohlehydrathaltiges) trinken
  • nach Start und Pausen langsam einrollen
  • Kräfte einteilen (verteilen auf gesamte Tourenlänge)
  • 60% im Grundlagenausdauerbereich GA1 fahren ("kann ewig fahren und reden")
    25% GA2 ("fahren und mit Unterbrechungen reden", angeschwitzt)
  • alle 30min Essen und Trinken
  • Abwechslung durch Fahrtechnik, Spiele, Tempowechsel
  • regelmäßig Ausdauertraining
  • regelmäßig Fahrtechniktraining
  • dem Gruppendruck entfliehen: Bremsen ist ein Zeichen von Stärke! Meist sind andere auch am Limit und sind "heimlich" dankbar dafür. Die Gruppe profitiert von weniger Unfällen!


Kondition und Training 

Trainingsgrundsätze:

  • min. 2x Ausdauer pro Woche
  • Trainingsbereiche: 
    60% Grundlagenausdauer GA1 ("kann ewig fahren und reden")
    25% GA2 ("fahren und mit Unterbrechungen reden")
    wer wenig Trainingszeit und viele Pausentage hat, kann den GA2-Anteil zulasten von GA1 erhöhen
  • Pausentage einlegen zur Superkompensation der entleerten Energiespeicher

Gymnastik-Ziele

  • am Tourende ausrollen mit hoher Trittfrequenz (Durchblutung anregen), und leichte (!) Gymnastik zur Reduzierung der Muskelspannung (locker werden)
  • Muskelverkürzungen reduzieren an trainingsfreien Tagen: 
    besonders Gesäß, Hüftbeuger, Oberschenkel (vorne und hinten), Rückenstrecker, Nacken, ...
  • Beweglichkeit erhöhen



Risiken 

Wer maximale Sicherheit sucht, darf nicht aufs MTB steigen.
Bergradeln ermöglicht Naturerlebnis, Leistungserlebnis und Gruppenerlebnis mit untrennbar verbundenen Gefahren:

  • objektive: Wettererscheinungen (Sonne, Hitze, Kälte, Nässe, Wind, Gewitter), Dunkelheit, Absturzgelände, Steinschlaggefahr, rutschiger Untergrund, Zäune und Schranken, Verkehr und Wanderer
  • subjektive: fehlende Erfahrung, Fahrtechnik, Kondition, Taktik (Stress, Angst, Gruppendruck, Übermut), Ausrüstung

Um das Risiko planen zu können, müssen die Gefahren bekannt sein, erkannt werden und mit Maßnahmen reduziert werden ("Risikomanagement"). Dabei wird die optimale Sicherheit angestrebt.

Die Systematik liegt im 3x3 der Tourenplanung : Die Risikoanalyse erfolgt für Mensch, Umwelt und Ausrüstung jeweils zu 3 Zeitpunkten (zu Hause, vor Ort, auf Tour).
Den MTB-Guides kommen aufgrund ihrer Erfahrung und/oder Ausbildung dabei eine besondere Verantwortung zu.

Doch schon im Vorfeld können Risiken reduziert werden durch "passive Maßnahmen":

Die Risikoanerkenntnis ist ein Grundsatz für die Teilnahme an allen Veranstaltungen unserer Sektion: Bergsport ist nie ohne Risiko - unsere Haftungsbegrenzung


Pannenvorsorge und -Behebung 

Die meisten Pannenursachen bringt man schon mit zur Tour!
(z.B. abgenutzte Bremsbeläge, schlecht eingestellte Schaltung, verschlissene Kette, ausgefranste Züge, lockere Schraube, etc.)

Weniger Pannen und damit mehr Freude für Fahrer und Mitfahrer erreicht man durch BikeChecks:

  • - Winter-BikeCheck (ausführlicher BikeService und AusrüstungsCheckliste)
  • - BikeCheck ca. 1-2 Wochen vor der Tour (wegen Ersatzteilbeschaffung)
  • - 7-Punkte KontrollCheck unmittelbar vor der Tour (besonders nach Kfz-Transport)
BikeCheck / 7-Punkte KontrollCheck
1 - Bremsen Funktion;
Stellung (V-Brake) und Zustand der Bremsbeläge und -leitungen
2 - Schnellspanner fester Sitz, Ausrichtung nicht vorne
5 - Räder Schäden, Reifenzustand, Luftdruck
3 - Vorbau, Lenkkopf, Lenker, Hörner, Gabel fester Sitz
4 - Sattel fester Sitz
6 - Schuh, Pedal fester Sitz der Cleats
7 - Helm Kinnriemenspannung, Sitz

Mit etwas KnowHow aus unseren Schrauber-Workshops kann man einiges selbst durchführen , z.B.

Winter-BikeCheck (ausführlicher BikeService)
Schaltzug/Bremszug schwergängig oder ausgefranst tauschen Zug, Hülle, Abschlüsse, Zugschneider (Seitenschneider)
Antrieb verschlissen tauschen z.B.: Kette (ca. 2-3000km), Kassette (2. Mal), Kettenblätter (1.-3. Mal)
Sicherheitskontrolle Schraubencheck, Verschleiß, Schäden Lenker, Schwinge, Bremsen, ..
Gabel/Dämpfer Service (Händler) z.B. alle 2 Jahre

Für Vorsorge Versäumnisse und Ursachen, die erst auf Tour entstehen braucht Ihr

  • - Kenntnisse in Erster Hilfe und dazu Handy und Erste Hilfe-Set
  • - Kenntnisse in Pannenbehebung und dazu Multitool, weiteres Werkzeug, Behelfsmaterial und Ersatzteile
Panne
(nach Häufigkeit)
Ursache (evtl. Vorbeuge) Lösung (Notlösung) Werkzeug/Material
Plattfuß Durchstich,
Durchschlag (Fahrtechnik) , Ventilwanderung (Fahrtechnik)
Schlauch wechseln,
Loch flicken
(mit Gras ausstopfen)
Ersatzschlauch (Ventiltyp!), Pumpe,
Hebel, Flickzeug mit frischem Kleber, Flicken, Schleifpapier
Bremsbelag verbraucht Verschleiß (BikeCheck) tauschen Bremsbelag
Kettenriss Verschleiß (BikeCheck)
Schaltfehler (Fahrtechnik)
Kette kürzen Kettentrenner, Pin (alter Pin), Kettenschloss
Schaltung verstellt verbogen (Fahrtechnik, BikeCheck) einstellen
Speichenriss hängengeblieben, Durchschlag (Fahrtechnik) nachziehen
tauschen
Speichenschlüssel, Ersatzspeiche (Drahtspeiche)
Schaltzug-Riss hängengeblieben (Fahrtechnik) tauschen Schaltzug (Lüsterklemme)
Bremszug-Riss hängengeblieben (Fahrtechnik) tauschen Bremszug
Schaltwerk verbogen/ abgerissen hängengeblieben (Fahrtechnik) Schaltauge tauschen
(Schaltauge richten mit Vorderachse)
entfernen und Kette kürzen
Schaltauge
Kettentrenner, Pin (alter Pin)
Freilauf defekt Verschleiß (BikeCheck) (fixieren von Kassette an Speichen) (Kabelbinder)


Orientierung 

Informationsquellen:

  • Tourenportal, Führer
  • (Digital)Karten, Roadbooks
  • GPS, Höhenmesser, Kilometerzähler, Kompass
  • Einheimische, Wanderer, Fremdenverkehrsbüros

Lesen von Karten, Standortbestimmung: Stoff für einen Workshop

Tipps bei der rollenden Orientierung:

  • Plausibilitätskontrolle mit Hilfe von Leitlinien, Auffanglinien und Groborientierung
  • voneinander lernen
  • jede Pause nutzen für einen Orientierungscheck


Web-Zusammenarbeit 

Telefonketten und E-Mail-Verteiler sind nicht immer optimal. Wir verwenden seit Jahren die kostenlosen Web-Dienste von Google:

- Google-Picasaweb: Fotos von Unternehmungen

- Google-Docs (Text und Tabellen) :Anmeldelisten, Fahrgemeinschaften, Organisation (nur für Organisatoren)

- Google-Kalender: Jahresplanung

Die Berechtigungseinstellungen erlauben jedem das Beobachten, Schreibrechte haben die E-Mail-Adressen aus dem E-Mail-Verteiler.

Einrichten / Einstellungen:
1. Google-Konto einrichten mit E-Mail-Adresse aus dem email-Verteiler: zum Einrichten

2. Passwort festlegen, Nutzungsbedingungen akzeptieren, Sicherheitscode abtippen
(ggf. Webprotokoll abhaken, ggf. angemeldet bleiben, abhaken)

3. Bestätigungs-E-Mail (kommt sofort von google) beantworten

4. Google-Konto anmelden - fertig!

Fehlerbild 1:

-> Google-Konto anmelden

Fehlerbild 2:

-> Google-Konto freigeben lassen durch

automatische E-Mail-Benachrichtigung für
Google-Docs (Text & Tabellen)

 
automatische E-Mail-Benachrichtigung für
Google-Bilder (Picasa-Webalben)



Sonstiges 

Bikeparks : Osternohe, Leogang

Andere MTB-Gruppen: DAV-Nürnberg, Radlexpress Feucht