Achttausender-Steig

Über acht Tausender musst du gehen

Acht Senioren vom Alpenverein Altdorf waren auf Tour auf dem Achttausender Steig. Es war keine Expedition im Himalaya, sondern eine idyllische, aber anspruchsvolle Höhenwanderung im Bayerischen Wald. Sie führte vom Großen Arber nach Eck über die acht höchsten Berge im Lamer Winkel und der Arber-Region.

Start war an der Arber-Seilbahn, die man mit 2 Pkws und Wanderbus erreichte. Nebel und böhmischer Wind empfing die Wanderer am Großen Arber-Gipfel (1456 m). Der Weg führte dann über die Chamer Hütte auf den Kleinen Arber (1384 m). Weiter ging es auf einem gut beschilderten Kammweg über den Enzian (1287 m) und den Heugstatt (1262 m). Es boten sich schöne Ausblicke in die wildromantische Landschaft des Bayerischen Waldes bis hinein nach Tschechien. Nach vier Tausendern stieg man ab zur Schareben Hütte. Nach einer Gehzeit von 4 Stunden und ca. 8 km im ständigen Auf und Ab waren die Wanderer froh sich stärken und die Beine hochlegen zu können.

Bei strahlend blauem Himmel stieg man am zweiten Tag wieder hoch auf den Kammweg und weiter auf den Reischfleck (1125 m). Durch urwüchsige Felslandschaften ging es dann auf schmalen Wandersteigen über das Schwarzeck (1238 m, siehe Bild), vorbei am Waldwiesenmarterl zum Ödriegel (1156 m) und Mühlriegel (1080 m), dem letzten Tausender. Der Abstieg zum Parkplatz am Berggasthof Eck war dann nur noch Formsache. Die Gehzeit für die 2. Etappe mit ca. 9 km betrug 4 1/2 Stunden. Den Achttausender Steig kann man durchaus auch an einem Tag schaffen, ist dann aber nicht mehr seniorenfreundlich.

Die Gruppe bedankte sich bei ihrem Wanderführer Gerhard Beyerwaltes, der die tolle Tour ausgesucht und geleitet hat.
Uli Reichert