Jubiläumsempfang

50 Jahre Alpenverein Altdorf
Jubiläumsempfang im Sportpark

Nach dem gelungenen feierlichen Auftakt mit dem Konzert des „Coro Alpino Tentino di Gardolo“ in der Laurentius-Kirche fand im Sportpark ein Empfang für die Mitglieder des Bergsteiger-Chores, Freunde und Gönner unserer Sektion sowie Abgesandte des DAV und unserer Nachbarsektionen statt.

Vorsitzender Ulrich Reichelt begrüßte noch einmal die Freunde aus Italien und der Schweiz aus Altdorf/Uri recht herzlich. Besonders freute er sich, dass Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Erich Odörfer und Schirmherrin Karola Fuchs sowie die Vertreter der Sponsoren, Gerhard Bogner von der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, Hermann Vogel von der Sparkasse Nürnberg und Anni Eckstein von der Firma Getränke Münz der Einladung gefolgt waren.

„Wenn Berge da sind, weiß ich, dass ich da hinauf gehen kann, um mir von oben eine neue Perspektive vom Leben zu holen“, mit diesem Zitat von Hubert von Goisern eröffnete der Vorsitzende der Sektion Altdorf im DAV seine Festrede zum 50-jährigen Bestehen.

So oder so ähnliches wie Hubert von Goisern haben wohl die 18 Altdorfer Bergfreunde im Jahre 1967 gedacht, als sie den Altdorfer Alpenverein als Ortsgruppe der Sektion Nürnberg in der damaligen Gastwirtschaft „Zum Schießhaus“ gegründeten. 1993 zur eigenständigen Sektion im DAV erhoben, sind wir heute mit mehr als 1900 Mitgliedern einer der größten Vereine im Landkreis Nürnberger Land.

Vielfalt in den unterschiedlichsten Aktivitäten für Kinder bis hin zu den Senioren, angeboten von ehrenamtlichen Mitarbeitern, zeichnet die Sektion Altdorf aus. Durch den Umfang der reich bebilderten Festschrift stieß das ehrenamtliche Engagement bei der Erstellung des Bildbandes „fast an seine Grenzen“, berichtet Vorsitzender Reichert. Umso mehr ist er stolz auf das gelungene Werk: „Berge bewegen Menschen“ und im Umkehrschluss „Menschen bewegen Berge“. Mit dem Slogan „Bergschutz – Bergnutz“ wies Uli Reichert u.a. auch auf den Umweltschutz hin, der im DAV Bundesverband und in unserer Sektion sehr ernst genommen wird.

Er bedankte sich bei der Stadt Altdorf für die bisherige Unterstützung und bei Bürgermeister Erich Odörfer für die harmonische Zusammenarbeit sowie allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die den Altdorfer Alpenverein zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Landrat Armin Kroder sprach den Ehrenamtlichen seinen höchsten Respekt aus, die an der 50-jährigen Erfolgsgeschichte mitgeschrieben haben. „Es geht bergauf“, stellt Landrat Kroder nach seinen guten Wünschen für den Fortbestand der Sektion Altdorf fest, „ihr seid nicht mehr weit von 2000 Mitgliedern entfernt!“

1. Bürgermeister Erich Odörfer freute sich auch als Mitglied über 50 Jahre Alpenverein in Altdorf und 40 Jahre Freundschaft mit dem Chor aus Gardolo - trotz sprachlicher Barrieren: „Musik kennt eben keine Grenzen!“ Er erinnert sich, dass die Gründung des Vereins im Altdorfer Gasthof „Zum Schießhaus“ erfolgte, und ist stolz, dass „dem Alpenverein der Spagat Alt und Jung zusammenzubringen immer wieder gelingt.“ „Der Alpenverein gehört in unsere Stadt, jeder kennt ihn und er hat auch zur Völkerverständigung beigetragen. Wir haben Freunde in der Schweiz und eine Partnerschaft mit Pfitsch in Südtirol. Wir müssten den Alpenverein erfinden, wenn es ihn nicht gäbe – macht weiter so!“

Ein Sprecher des Bergsteiger-Chores freute sich: „Es ist uns eine Ehre und Freude mit dem Alpenverein feiern zu dürfen“, und: „Auf den Chorreisen durch Norditalien, Österreich und Deutschland haben wir viele Leute kennen gelernt, aber selten das Glück gehabt, solche Freunde wie in Altdorf zu finden!“

Barbara Eichler aus dem Verbandsrat des Deutschen Alpenvereins gratulierte ebenso wie das ehemalige Mitglied des Hauptausschusses des DAV Manfred Jacobi und Wolfgang Stolzenberg von der Nachbarsektion Feucht.

Sogar aus Altdorf/Uri war eine Abordnung gekommen um die Glückwünsche zu überbringen.

Alle Reden wurden ins Italienische übersetzt.
Es war schon spät als der offizielle Teil vorüber war und man zu einem kurzen „gemütlichen“ Beisammensein überging.

Erich Frank
mit Auszügen aus dem Bericht von Christiane Kramer in der Zeitung „Der Bote“.