Schneeschuhtouren

Schneeschuhtouren im Bayerischen Wald und in den Kitzbüheler Alpen

Der Große Falkenstein im Bayerischen Wald (11.02. und 12.02.2017)

Seit einigen Jahren hat das Falkenstein-Schutzhaus auch im Winter geöffnet, so konnten wir in diesem Jahr den Großen Falkenstein als Ziel ansteuern. Beide Tourentage waren sonnig, fast ohne Wolken und der Schnee noch ausreichend für die Schneeschuhe. Wir starteten im Ort Zwieslerwaldhaus, erst auf einem gewalzten Fahrweg (den Schillerweg), dann auf schmalem Pfad führte die Tour zum Falkenstein. Kurz nach dem Ahornriegel konnten wir in der Sonne eine Trinkpause genießen. Anschließend steiler, auf direktem Weg nach Norden zum Falkenstein. Zur Mittagspause saßen wir im gemütlichen, warmen Falkenstein-Schutzhaus. Unser Abstieg führte vorbei am Windwurf Erlebnisweg und über die Hochflächen des Ruckowitzschachten. Der weitere Abstieg erfolgte dann wieder im Wald nach Zwieslerwaldhaus.

Diese Tour wurde Samstag und Sonntag mit verschiedenen Gruppen durchgeführt.
 

Rund um die Bochumer Hütte in den Kitzbüheler Alpen (03.03. - 05.03.2017)

Um am Samstag einen ganzen Tourentag zu haben, fuhren wir bereits am Freitagmittag.
Es war ein sonniger Tag und wir starteten um 15:30 Uhr vom Winterparkplatz der Bochumer Hütte den Aufstieg. Rechtzeitig vor dem Abendessen trafen wir auf der Hütte ein und konnten noch unser Lager beziehen, bevor wir es uns in der Wirtsstube neben den Kachelofen gemütlich machten. Die Aussichten für den Samstag waren sonnig, die Lawinenlage unter 2000 m gering, allerdings war ein Föhnsturm angekündigt.
Am Samstagmorgen war vor der Hütte von einem Föhnsturm noch nichts zu bemerken. Allerdings konnte man mit Blick zum Gipfel des Gamshag (2178 m), den starken Wind bereits erahnen. Der Aufstieg in Richtung Rauber (1972 m) und Saalkogel (2006 m) verlief zunächst im Schutz des Waldes, auf der Westseite der angestrebten Gipfel. Je näher wir dem Kammbereich kamen, der sich vom Hahnenkampl zum Rauber erstreckt, umso heftiger wurde der Sturm. Wir mussten uns immer wieder kräftig gegen den Wind stemmen um nicht umgeworfen zu werden. Nach den Gipfeln von Rauber und Saalkogel, entschieden wir uns gegen einen Weiterweg zum Tristkogel. Vielmehr starteten wir vom Saaljoch aus den Rückweg zur Hütte, vorbei an der zugeschneiten Oberkaseralm.
Am Sonntagvormittag wollten wir noch den nahegelegenen Laubkogel besteigen, jedoch begann es zu schneien als wir noch beim Frühstück saßen. Wetterberuhigung war erst für den Nachmittag gemeldet, so machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg ins Tal. Kurz vor dem Parkplatz hatte der Sturm sogar einen Baum quer über den Fahrweg gelegt. Unsere geparkten PKWs waren gottseidank heil geblieben.

Hubert Seel