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Skitouren Maria Alm

Zwei erlebnisreiche Skitourentage in Maria Alm (26.01. - 28.01.2018)

Eine Gruppe von 13 Tourengehern schloss sich der Wochenendfahrt der Skiabteilung nach Maria Alm im Salzburger Land an.

Bei mäßiger Lawinengefahr und traumhaftem Wetter startete die Gruppe am Samstag Richtung Schwalbenwand. Grandiose Ausblicke auf das Steinerne Meer, den Hochkönig und die vor einem liegenden Salzburger Schieferberge begleiteten den nicht allzu schwierigen Aufstieg. Nach einer ausgiebigen Pause in der Sonne war nach 1200 Höhenmetern der Gipfel der Schwalbenwand erreicht und man genoss nach dem obligatorischen Gruppenbild den klaren Rundumblick auf das Kaisergebirge, den Zeller See, das Kitzsteinhorn und den Großvenediger. Sogar den Großglockner konnte man in der Ferne erkennen.
Während eine kleine Gruppe am aufgefirnten Südhang eine Zusatzrunde einlegte, fuhr der Großteil der Gruppe bereits ab ins Tal und lernte dabei die verschiedenen Schneearten kennen: lockerer und schwerer Pulverschnee sowie schwer zu befahrener Bruchharsch im unteren Teil der Abfahrt. Leider riss sich eine Teilnehmerin bei der Abfahrt das Kreuzband, so dass sie mit dem Helikopter nach Zell am See gebracht werden musste. Ein Wermutstropfen für die Gruppe an diesem sonst so herrlichen Tourentag.

Für den Sonntag war eine etwas leichtere Tour auf die Marbachhöhe geplant.
Mit dem Skibus ging es zum Ausgangspunkt Hintermoos. Der Aufstieg erfolgte größtenteils durch den Wald, bis sich wieder schöne Ausblicke auf das nebelverhangene Tal und die herrliche Bergwelt boten. Durch tief verschneite Hänge ging es zu einer kleinen Hütte, an der man sich für die letzten Höhenmeter stärkte. Für die meisten war die Marbachhöhe nach 950 Höhenmeter das Ziel. Überwältigt von der phantastischen Aussicht legten die Skitourengeher dort eine Pause ein, ehe die Abfahrt durch die Pulverschneehänge in Angriff genommen wurde.
Fünf konditionsstarke Teilnehmer machten sich von der Marbachhöhe auf zu einer Gratüberschreitung auf den Hochkaser. Heftig blies der Wind ins Gesicht, der lockere Schnee wurde über den Grat geweht und bildete Strukturen wie bei Sanddünen in der Wüste. Am Hochkaser fellte man schnell ab, ein Schluck heißer Tee und ab ging es durch knietiefen Powder zurück ins Tal, wo sich alle Teilnehmer wieder trafen.

Fazit nach zwei Tagen: eine nette und harmonische Gruppe aus Erfahrenen und Neulingen, die noch lange von diesen Erlebnissen zehren werden.

Text: Gisela Schuster
Bilder: Gisela Schuster und Jan Kürschner

Skitouren-Fischbachau

Ein verlängertes Wochenende mit leichten Skitouren…

…das war die Vorgabe für die sechs Teilnehmer vom 6. Januar bis zum 8. Januar 2018. Vor dem Vergnügen stand aber zunächst die Planung. Und die gestaltete sich nicht einfach. Die Wetterkapriolen und die unklaren Schneeverhältnisse machten die Planung zu einer Lotterie. War zunächst das Allgäu Ziel unserer Träume, so mussten wir kurzfristig umdisponieren und es ging in Richtung bayerischer Alpen nach Fischbachau.

Der erste Tag war Anreisetag. Und so blieb nur Zeit für eine kleinere Runde im Gebiet des Spitzingsees. Doch bereits auf dem Weg zu unserem ersten Gipfel, dem Taubenstein  (1.693 m) mussten wir feststellen, dass zwar die Skigebiete mit ihren Schneekanonen überall gute Pistenbedingungen meldeten, abseits der Skipisten aber der Schnee schon Mangelware wurde. So begann denn der Aufstieg auch mit einer halben Stunden Fußmarsch ohne Schnee, die Ski auf dem Buckel schleppend. Danach konnten wir aber den Aufstieg bei herrlichem Sonnenschein genießen. Nach einer Pause wurde der Gipfel des Taubenstein zu Fuß erklommen. Die Gruppe teilte sich anschließend. Drei unserer Teilnehmer hatten noch nicht genug und wollten nach kurzer Abfahrt vorbei an der Maxlrainer Hütte die stillgelegte ehemalige Skipiste nochmals in Angriff nehmen und stiegen ein zweites Mal auf. Der Rest machte sich auf den Weg in den verdienten Feierabend.

Am Sonntag lautete unser Ziel Brecherspitze (1.683 m). Vom Parkplatz Kurvenlift des Skigebiets Spitzingsee ging es ein kurzes Stück entlang der Waldabfahrt im Skigebiet zu den Firstalmen. Von dort aus winkte uns bereits die Brecherspitze zu und über hartgefrorenen Schnee ging es stetig bergan bis zum Vorgipfel dieses beliebten Skitourenberges. Auf den Fußmarsch über den Gipfelgrat verzichteten wir. Die Aussicht belohnte auch hier unsere Anstrengungen und der Weg zum Gipfelkreuz war vereist und mit den Skischuhen keine Freude. 

Da der Nachmittag noch vor uns lag, machten wir uns kurz darauf Im Tourenskigebiet Taubenstein auf die Bretter und marschierten noch zur Schönfeldhütte. Von dort ging es für vier der sechs  Teilnehmer hinauf in den Sattel zwischen Jägerkamp und Aiplspitze. Gemeinsam fuhren wir zurück zu den Fahrzeugen.

Abends gab es ein hervorragendes Essen in einer der vielen schönen Gastwirtschaften und schon bald war die Bettschwere größer als der Unternehmungsgeist.

Während wir am Wochenende noch überall die Heerscharen der Münchner Skifahrer sahen, begann der Montag in großer Ruhe. Der Parkplatz zum Start auf die Brünnsteinschanze (1.547 m) war praktisch leer. Durch einen Wald ging es auf  Forstwegen und über Wiesen bergauf. Bald schon mussten die Harscheisen ausgepackt werden, denn der harte Untergrund bot wenig Halt. Nach kurzer Rast auf der Seelacher Alm kämpften wir uns mit den Harscheisen in kurzem aber steilem Gelände nach oben und erreichten wenig später die Brünnsteinschanze, einen Vorgipfel des Brünnsteins. Von hier bot sich ein herrlicher Weitblick in die Chiemgauer Alpen und in Richtung Zahmer Kaiser und Wilder Kaiser.

Nach anstrengender Abfahrt machten wir uns mit einem Zwischenstopp am Schliersee auf den Weg nach Hause.

Bernhard Geyer

Dankeschön-Abend

Dankeschön-Abend (25.11.2017)

Ein ereignisreiches Jahr in unserer Vereinsgeschichte neigt sich seinem Ende zu.   
Als krönenden Abschluss planten die Organisatoren eine Feier mit allen ehemaligen und noch aktiven Mitarbeitern sowie Quartiergebern - 50 Jahre und einen Tag nach der Gründung.
Nach umfangreichen Recherchen wurde eine stattliche Anzahl von Einladungen verschickt - und wir wurden nicht enttäuscht. Sehr viele Mitglieder haben die Einladung angenommen. Darüber haben wir uns als Organisatoren sehr gefreut.
In weiser Voraussicht wurde bereits ein Jahr zuvor ein entsprechend großes Lokal bestellt. Dann endlich war es soweit, der Abend war da.

Zur Einstimmung auf eine schöne Feier wurden die Gäste mit einem Glas Sekt begrüßt und der festlich geschmückte Saal tat ein Übriges dazu.

Stellvertr. Vorsitzende Elfriede Müller moderierte die Veranstaltung. Sie begrüßte die anwesenden Gäste zu diesem Jubiläumsabend. Unter Ihnen den Landrat Armin Kroder, die Stadträte Dr. Hartmut Herzog, Margit Kießling, Thomas Kramer und Rudolf Lodes, die alle als Mitarbeiter und Quartiergeber unsere Sektion unterstützt haben.

In Ihrer Rede betonte sie, dass es üblich ist, als erstes die Ehrengäste  zu begrüßen, aber heute müsse hier eine Ausnahme gemacht werden, denn alle, die jetzt noch nicht namentlich begrüßt wurden, sind heute die wirklichen Ehrengäste. "Mit dieser Einladung möchten wir Ihnen Allen unsere Wertschätzung überbringen für die Unterstützung und Förderung unserer Vereinsarbeit und Ihnen danke sagen. Deshalb heißt dieser Abend auch Dankeschön-Abend. Dieser Abend ist die wichtigste Jubiläumsveranstaltung, denn ohne Ihrer aller Hilfe, könnte der Verein nicht das sein, was er ist. Ein Verein mit fast 2.000 Mitgliedern."

Diesen Dank gab sie auch weiter an die Sponsoren, an die anwesenden Stadträte für die Vereinsförderung und an den Landrat für die Verteilung der öffentlichen Fördermittel.

Sie bedankte sich bei Ihrem Vorstandskollegen Erich Frank, der diesen Abend mit vorbereitet hatte, bei  Andrea Schwarzbauer und Konrad Holz für die Vorbereitung des Rahmenprogrammes und bei Matthias Frank für die Organisation der Technik.

Landrat Armin Kroder betonte in seiner Rede, dass dies eine wunderbare Geste des Vereines und durchaus nicht selbstverständlich ist, alle Mitarbeiter zu einem Dankeschön-Abend einzuladen. Dem konnte sich Thomas Kramer, der die Grußworte für die Stadt Altdorf sprach, nur anschließen.

Vorsitzender Uli Reichert berichtete über die Entstehung des Vereines und hob wichtige Meilensteine in der Vereinsgeschichte hervor, Gründungen von einzelnen Gruppen, Bau der Kletterhalle und Veränderungen in der Vorstandschaft.

Ehrenvorsitzender Konrad Holz schilderte in seiner Rede die Schwierigkeiten in der Anfangszeit, die aber gleichzeitig  auch die Kameradschaft bei vielen Gruppenunternehmungen förderte.
Er hob den Stellenwert der Jugendarbeit hervor, den Einsatz bei Naturschutzprojekten und konnte über viele Bildervorträge bekannter Bergsteigerlegenden berichten.

Elfriede Müller bedankte sich für die Redebeiträge und teilte mit, dass es jetzt an der Zeit sei, sich anderen Dingen zu widmen,  z.B. gutem Essen und guter Unterhaltung. Und es war nicht zu viel versprochen, Suppe, Salat, Fisch, verschiedene Braten mit diversen Beilagen, es war für jeden etwas dabei und alles schmeckte vorzüglich. Viele Gäste sagten: jetzt geht nichts mehr, denn ich bin nun richtig satt.

Sie konnten nicht wissen, dass nach einer ersten Unterbrechung mit einem Rahmenprogramm noch ein weiterer Höhepunkt anstand und zwar unser Nachtischbüfett.           
Die Präsentation war eine Augenweite und das Angebot überwältigend. Eine gelungene Überraschung - und welch ein Wunder, es ging dann doch wieder etwas.

Als Rahmenprogramm wurden von Elfriede Müller zwei Herren mit der Frage angekündigt: "Sie haben den gleichen Namen, der heute am meisten hier vertreten ist und das ist  ……  Frank". Auf dem Akkordeon wurden Bergsteigerlieder gespielt, die zum Schunkeln und Mitsingen einluden. Ein Ratespiel über Ereignisse aus der Sektion rundete das Programm ab.

Stellvertr. Vorsitzender Dr. Volker Güther bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Elfriede Müller für die Idee zu diesem Abend und für die Organisation. Unterstützt wurde sie dabei vom stellvertretenden Vorsitzenden Erich  Frank.

Elfriede Müller schloss nun den offiziellen Teil und wünschte den Gästen noch einen schönen Restabend.

Sie nutzte noch die Gelegenheit und bedankte sich bei allen, die in der Vergangenheit mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit für unseren Verein, den Grundstein dafür gelegt haben, dass die Sektion überhaupt die finanziellen Mittel hat, damit dieser Abend so durchgeführt werden konnte.

Bilder: Hubert Seel

 

Zum Jubiläum in die Berge

Die DAV Sektion Altdorf feiert heuer mit mehreren Veranstaltungen ihr 50-jähriges Jubiläum. Den Anfang machte im Mai der Bergsteigerchor aus Trient-Gardolo mit einem Konzert in der Laurentiuskirche in Altdorf. Eine weitere Veranstaltung gab es jetzt in den Bergen in Südtirol.
50 Jahre Alpenverein Altdorf und 35 Jahre Freundschaft mit Vereinen in Wiesen wurden zum Anlass genommen ein langes Wochenende im Pfitschtal zu verbringen nach dem Motto „Zu Gast bei Freunden“.

Mit dem Bus fuhren 52 Mitglieder über den Brenner. In Gossensass erwartete schon ein Freund vom AVS (Alpenverein Südtirol) die Altdorfer. Bei Sonne und Wolken wanderte er mit einer großen Gruppe an der Burgruine Straßberg vorbei hoch zum Braunhof. Nach der Hälfte der Strecke wählte dann ein Teil der Gruppe den einfacheren Weg nach Sterzing. Die  zweite Gruppe fuhr von Gossensass noch mit dem Bus nach Sterzing und unternahm dort eine Stadtführung. Zusammen mit den abgestiegenen Wanderern fuhr man hoch zum Braunhof, um die andere Wanderer abzuholen. Es ging dann hinunter nach Wiesen ins Haus der Dorfgemeinschaft. Dort traf man die Teilnehmer der Bürgerinfofahrt und des Partnerschaftsvereins aus Altdorf, die das Jubiläum des Alpenvereins auch zum Anlass genommen haben die Partnergemeinde zu besuchen.

Die Gemeinde Pfitsch hatte sich mächtig ins Zeug gelegt um den Freunden aus Altdorf einen gebührenden Empfang zu bereiten. Die Musikkapelle und der Pfarrchor umrahmten die Grußworte der 1. Bürgermeister Dr. Stefan Gufler und Erich Odörfer, des 1. Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Peter Grimm und des stellvertretenden Vorsitzenden des Alpenvereins Dr. Volker Güther. Nach dem Überreichen von Gastgeschenken und Festschriften wurden die Altdorfer bei einem Stehimbiss mit Südtiroler Spezialitäten verwöhnt. Man hätte noch lange plaudern können, wenn nicht in den Hotels der beiden Reisegruppen das Abendessen gewartet hätte. Die DAV Gruppe war im Graushof in Afens untergebracht, wo seit Jahren auch immer die Skifahrer Quartier beziehen.

Wie zu befürchten hat das Wetter am zweiten Tag umgeschlagen. Tiefhängende Wolken und Regen machten Plan B notwendig, der neben einem eingeschränkten  Wanderprogramm am Rosskopf, dem Hausberg von Sterzing, eine Besichtigungstour ins Ridnauntal vorsah.
So brachte der Bus zuerst die Wanderer zur Talstation der Rosskopfbahn, bevor er ins Ridnauntal weiter fuhr.
Die Wanderer trotzten dem Wetter und fuhren unter Begleitung von AVS-Freunden mit der Seilbahn hoch. Eine Gruppe stieg dann auf den 2189 m hohen Rosskopf. Wenn auch die Aussicht nicht berauschend war, hat doch das Gipfelerlebnis überwogen. Die andere Gruppe wanderte über die Kastellacke zur Vallmingalm. Dort trafen dann etwas später auch die Gipfelstürmer ein. Bei Speis und Trank konnte man sich etwas trocknen und aufwärmen. Am Rückweg machte man noch kurz einen Einkehrschwung ins Sterzinger Haus, bevor man dann mit der Bahn wieder ins Tal fuhr.

Die Besichtigungstour im Ridnauntal startete im Bergbaumuseum Schneeberg. Man konnte sehen wie früher unter extremen Bedingungen Erze abgebaut wurden, die Königen, Fürsten und Bischöfen Ruhm, Macht und Reichtum brachten. Eine funktionstüchtige Aufbereitungsanlage, die Knappensiedlung, der Schaustollen und die weltweit längste Übertage-Förderanlage waren nur einige Höhepunkte. Zur Mittagseinkehr ging man in die Knappenstube.

Auf der Rückfahrt wurde noch Schloss Wolfsthurn in Mareit besichtigt. Es beherbergt das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei. Die barocke Schlossanlage mit 365 Fenstern ist seit 1996 als Museum zugänglich. Neben der Ausstellung für Jagd und Fischerei erinnern die Prunkräume mit der originalen Einrichtung an das adelige Leben in früherer Zeit.

Abends gab es im Graushof zum Jubiläum einen Törgelleabend. Alles was die Südtiroler Küche bieten kann wurde aufgetischt. Die Hausherrin hat auch eine Viermannkapelle bestellt, die zum Tanz aufspielte. Das besondere an den Musikern war, dass 3 Kinder des verstorbenen Musikkapellmeisters Richard Bacher dabei waren, der 1982 mit dem Ehrenvorstand Konrad Holz vom Alpenverein die freundschaftlichen Kontakte mit Wiesen aufbaute.

Auch der dritte Tag (Sonntag) begann mit Regen. Der ökumenische Berggottesdienst, der auf der Festwiese in St. Jakob geplant war, musste in die Pfarrkirche St. Jakob verlegt werden. Die kleine Kirche war proppenvoll, waren doch auch die Teilnehmer der Bürgerinfofahrt und des Partnerschaftsvereins sowie Freunde vom AVS und vom Bergsteigerchor Trient-Gardolo gekommen. Der Gottesdienst wurde geleitet von den Pfarrern Ursula Kronenberg und Albert Börschlein aus Altdorf sowie Walter Prast aus Pfitsch. Die Musikkapelle Innerpfitsch und die Sänger aus Trient-Gardolo umrahmten den feierlichen Gottesdienst, der unter dem Motto „Berge bewegen Menschen“ stand. Schon beim ersten Lied des Chores „La Montanara“ wurde es vielen Gottesdienstbesuchern warm ums Herz. Im Rahmen der Fürbitten wurde auch an die in den letzten 50 Jahren verstorbenen Mitglieder und Freunde des Alpenvereins gedacht. Nach dem Gottesdienst, aber noch in der Kirche, gratulierte Willi Eisendle im Namen des AVS Ortsstelle Pfitsch dem Alpenverein zu seinem 50-jährigen Jubiläum und überreichte dem Vorsitzenden Uli Reichert einen 16 cm hohen Bergkristall. Sein Grußwort endete mit dem Spruch „Menschen, die auf Bergen wandern, verknüpft ein unsichtbares Band, und es fühlt einer mit dem andern, im Herzen sind sie nah verwandt“.

Von der Kirche aus ging es dann mit den Pfitscher Freunden und den Sängern mit ihren Frauen in das Sporthaus Grube, wo im großen Saal ein Büffet mit einer Südtiroler Brotzeit angerichtet war. Man lies es sich schmecken und genoss die guten Südtiroler Weine. Zum Abschied sang der Chor „ Mus i denn zum Städele hinaus“, die Wolken rissen auf und die Pfitscher Berge kamen zum Vorschein.

Nicht nur das Bergwochenende, sondern auch die Heimfahrt, wird allen in guter Erinnerung bleiben, gab es im Bus doch noch eine ökumenische Schnapsprobe.

Die 3 Tage in Südtirol waren ein echter Höhepunkt des 50-jährigen Jubiläums der DAV Sektion Altdorf. Im November folgt dann noch ein Dankeschönabend, zu dem alle Mitarbeiter, die in den 50 Jahren für den Verein tätig waren, eingeladen sind.

Uli Reichert

Hohe Tauern

Mittelschwere Bergwanderungen im Nationalpark Hohe Tauern

Eisbedeckte Dreitausender, idyllische Täler und vom touristischen Rummel bislang verschonte Ecken: Sechs Bergsteigerinnen des DAV Altdorf erkundeten im Juli den südlichen Teil des Nationalparks Hohe Tauern.

Osttirol wurde erst spät touristisch erschlossen. Vor der Öffnung des Felbertauerntunnels im Jahr 1967 fanden nur wenige Reisende den Weg über die Hohen Tauern. Bis heute fehlen große Skigebiete und Bettenburgen. Was lange Zeit für die Region wirtschaftlich schwierig war, erweist sich heute als Segen: Gäste aus ganz Europa kommen gerade wegen der ursprünglichen Natur und den gastfreundlichen Orten am Fuße von Großglockner und Großvenediger.

Gleich die erste Etappe der viertägigen Tour des DAV Altdorf führte in eines der schönsten Täler der Region:
Vom Gschlösstal bietet sich ein Traumblick auf den Großvenediger (3674 m) – sogar aus den gemütlichen Zimmern im Venedigerhaus sieht man den eisbedeckten Gipfel. Auf dem Gletscherlehrpfad des Nationalparks kommt man den Eismassen des Dreitausenders ganz nah: Mit etwas Mut und einer kleinen Klettereinlage erreicht man sogar die Spitze der Gletscherzunge des Schlatenkees. Wesentlich idyllischer und leichter zu erreichen sind der auf 2137 Metern Höhe gelegenen Salzbodensee und der Mini-See „Auge Gottes“, in dessen Mitte eine Wollgrasinsel liegt.

Ebenso beeindruckend ist nach Einschätzung der Teilnehmerinnen ein Ausflug zu den Umbalfällen bei Hinterbichl: Der letzte freifließende Gletscherfluss der Alpen stürzt sich hier über hunderte Meter ins Tal. Ein Schaupfad mit Infotafeln und Plattformen, die weit in die Schlucht hineinragen, machen die Wanderung zu einem Erlebnis für alle Sinne.

Eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt gibt es im hinteren Dorfer Tal zu bestaunen. Vom Kalser Tauernhaus führt ein Steig durch üppige Blumenwiesen zum türkisblauen Dorfer See und dann zum Pass Kalser Tauern auf 2518 Metern. Von diesem Übergang hat man einen Blick auf die Stauseen und Skigebiete rund um das Berghotel Rudolfshütte. Schöner ist die Aussicht zurück ins Dorfer Tal und auf die Gipfel der Granatspitzgruppe. Und wer Glück hat und sich leise verhält, kommt ganz nah an eine Herde von rund 30 Steinböcken und unzählige Murmeltiere heran.

2017-Elbsandsteingebirge

Elbsandsteingebirge vom 24.06. bis 27.06.2017 mit Eva Dechand.

Die Bilder sind entstanden an den Rauensteinen, über den Schrammsteingrat, am großen Schrammtor und um den Gohrischstein."

Grandiose Sonnwendfeier

Grandiose Sonnwendfeier

Unser Alpenverein Altdorf feiert heuer seinen 50. Geburtstag.

Das war für die Jugend des DAV auch ein Grund, diesmal eine besondere Sonnwendfeier zu organisieren.
Freitagabend wurde der Holzstoß aufgestellt, mit Edelweißemblemen und einer großen Zahl 50 auf der Spitze.

Am Samstagnachmittag fand dann ein Spielenachmittag für die Jugendgruppen und die Familiengruppe statt. Für sie gab’s am Abend Stockbrot aus der Feuerschale. Die Großen machten es sich im großräumigen Festzelt bequem und als gegen 18.00 Uhr der Foodtruck mit seinen Burgern anrollte, war alles perfekt.

Das schon traditionelle Fußballspiel „groß gegen klein“ endete mit einem gerechten 3:3 Unentschieden. Gegen 21 Uhr war der Foodtruck leergegessen und machte sich auf den Heimweg.

Als dann die Fackeln entzündet und an die Kinder verteilt wurden, versammelten sich die zahlreichen Besucher um den Holzstoß. Jugendreferentin Andrea Schwarzbauer begrüßte die Gäste im Namen der Sektion Altdorf und bedankte sich bei den Helfern aus den Jugendgruppen sowie besonders beim Ehrenvorsitzenden Konrad Holz, ohne dessen langjährige ehrenamtliche Arbeit es den Alpenverein Altdorf so nicht geben würde. Anschließend übergab sie das Mikrofon an Alexander Frank, der das Privileg hatte, die Feuerrede im Jubiläumsjahr zu halten.

Er wies sehr nachdenklich auf die Schneeschmelze in den Alpen, die Erderwärmung und auf die ganze Klimasituation unseres Heimatplaneten hin. Wie wird es in 50 Jahren aussehen, wenn wir so weitermachen?

Nach der Feuerrede durften dann die Kinder das Sonnwendfeuer entzünden. Durch einen geschickten Trick des Aufbauteams sah man schon von weitem die Edelweiße und die Zahl 50 im Feuerschein, bevor der Holzstoß unten anbrannte. Glücklicherweise hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt der starke Wind gelegt, sodass das Sonnwendfeuer schön gleichmäßig abbrennen konnte.

Den Höhepunkt dieses Abends bildete dann noch ein grandioses Feuerwerk, das auch von den Nachbarorten aus sehr gut zu sehen war.

Bis in die Morgenstunden hielt die Jugend Wache am immer kleiner werdenden Feuer.

Die Teilnehmer werden sich bestimmt noch lange an diese tolle Sonnwendfeier erinnern.

Ihr könnt euch bereits nicht mehr erinnern oder wart nicht dabei?
Auch kein Problem, seht selbst:

Jubiläumsgottesdienst

Ökumenischer Jubiläums-Gottesdienst

Nach dem Jubiläumskonzert in der Laurentiuskirche und dem Jubiläumsempfang im Sportpark fand in der Dreifaltigkeitskirche ein ökumenischer Festgottesdienst statt.

Pfarrer Albert Börschlein begrüßte die Gäste aus dem Trentino, eine Abordnung der Trachtengruppe Altdorf-Uri (Schweiz) sowie die zahlreichen Kirchenbesucher.

Der Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Ursula Kronenberg und Pfarrer Albert Börschlein stand ganz im Zeichen der Berge. In ihrer Predigt zitierte Frau Kronenberg den Psalm 121: "Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, von welchen mir Hilfe kommt".   
Für die Chormitglieder wurde die Predigt von Frau Daniela Bonato-Dittmann ins italienische übersetzt. Auch die Fürbitten und die Lesung, die von Mitgliedern des Alpenvereins gesprochen wurden, bezogen sich auf das Thema Berge und Natur. Mit drei Liedern umrahmten die Sänger des Chores den festlichen Gottesdienst - ein Genuss für Ohr und Herz. Am Ende dankte DAV Vorsitzender Uli Reichert den beiden Pfarrern sowie allen Mitwirkenden für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes; von den Besuchern gab es reichlich Applaus.

Bei herrlichem Sonnenschein erklangen dann vor der Kirche noch einige Lieder, wobei es so manchem Zuhörer bei "La Montanara" ganz warm ums Herz wurde. Im Anschluss unternahmen Gottfried Tschirschky und Daniela Bonato-Dittmann für einen Teil der Gäste noch eine kurze Stadtführung in italienischer Sprache.

Zum gemeinsamen Mittagessen versammelte man sich dann wieder im Sportpark. Nach kurzen Ansprachen unseres Vorsitzenden Uli Reichert und des Chor-Präsidenten Tiziano Mattedi wurden Geschenke ausgetauscht. Ein besonderer Dank ging noch mal an die Schirmherrin des Konzertes Frau Karola Fuchs für ihre langjährige und großzügige Unterstützung. Mit einem Bilderrückblick auf die 41-jährige Freundschaft zwischen dem Bergsteigerchor und dem Alpenverein sowie fröhlichen Liedern klang die Jubiläumsfeier aus.

Am Nachmittag traten die Bergfreunde aus dem Trentino gut gestärkt und nach einer herzlichen Verabschiedung die Heimreise an.

Jubiläumsempfang

50 Jahre Alpenverein Altdorf
Jubiläumsempfang im Sportpark

Nach dem gelungenen feierlichen Auftakt mit dem Konzert des „Coro Alpino Tentino di Gardolo“ in der Laurentius-Kirche fand im Sportpark ein Empfang für die Mitglieder des Bergsteiger-Chores, Freunde und Gönner unserer Sektion sowie Abgesandte des DAV und unserer Nachbarsektionen statt.

Vorsitzender Ulrich Reichelt begrüßte noch einmal die Freunde aus Italien und der Schweiz aus Altdorf/Uri recht herzlich. Besonders freute er sich, dass Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Erich Odörfer und Schirmherrin Karola Fuchs sowie die Vertreter der Sponsoren, Gerhard Bogner von der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, Hermann Vogel von der Sparkasse Nürnberg und Anni Eckstein von der Firma Getränke Münz der Einladung gefolgt waren.

„Wenn Berge da sind, weiß ich, dass ich da hinauf gehen kann, um mir von oben eine neue Perspektive vom Leben zu holen“, mit diesem Zitat von Hubert von Goisern eröffnete der Vorsitzende der Sektion Altdorf im DAV seine Festrede zum 50-jährigen Bestehen.

So oder so ähnliches wie Hubert von Goisern haben wohl die 18 Altdorfer Bergfreunde im Jahre 1967 gedacht, als sie den Altdorfer Alpenverein als Ortsgruppe der Sektion Nürnberg in der damaligen Gastwirtschaft „Zum Schießhaus“ gegründeten. 1993 zur eigenständigen Sektion im DAV erhoben, sind wir heute mit mehr als 1900 Mitgliedern einer der größten Vereine im Landkreis Nürnberger Land.

Vielfalt in den unterschiedlichsten Aktivitäten für Kinder bis hin zu den Senioren, angeboten von ehrenamtlichen Mitarbeitern, zeichnet die Sektion Altdorf aus. Durch den Umfang der reich bebilderten Festschrift stieß das ehrenamtliche Engagement bei der Erstellung des Bildbandes „fast an seine Grenzen“, berichtet Vorsitzender Reichert. Umso mehr ist er stolz auf das gelungene Werk: „Berge bewegen Menschen“ und im Umkehrschluss „Menschen bewegen Berge“. Mit dem Slogan „Bergschutz – Bergnutz“ wies Uli Reichert u.a. auch auf den Umweltschutz hin, der im DAV Bundesverband und in unserer Sektion sehr ernst genommen wird.

Er bedankte sich bei der Stadt Altdorf für die bisherige Unterstützung und bei Bürgermeister Erich Odörfer für die harmonische Zusammenarbeit sowie allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die den Altdorfer Alpenverein zu dem gemacht haben, was er heute ist.

Landrat Armin Kroder sprach den Ehrenamtlichen seinen höchsten Respekt aus, die an der 50-jährigen Erfolgsgeschichte mitgeschrieben haben. „Es geht bergauf“, stellt Landrat Kroder nach seinen guten Wünschen für den Fortbestand der Sektion Altdorf fest, „ihr seid nicht mehr weit von 2000 Mitgliedern entfernt!“

1. Bürgermeister Erich Odörfer freute sich auch als Mitglied über 50 Jahre Alpenverein in Altdorf und 40 Jahre Freundschaft mit dem Chor aus Gardolo - trotz sprachlicher Barrieren: „Musik kennt eben keine Grenzen!“ Er erinnert sich, dass die Gründung des Vereins im Altdorfer Gasthof „Zum Schießhaus“ erfolgte, und ist stolz, dass „dem Alpenverein der Spagat Alt und Jung zusammenzubringen immer wieder gelingt.“ „Der Alpenverein gehört in unsere Stadt, jeder kennt ihn und er hat auch zur Völkerverständigung beigetragen. Wir haben Freunde in der Schweiz und eine Partnerschaft mit Pfitsch in Südtirol. Wir müssten den Alpenverein erfinden, wenn es ihn nicht gäbe – macht weiter so!“

Ein Sprecher des Bergsteiger-Chores freute sich: „Es ist uns eine Ehre und Freude mit dem Alpenverein feiern zu dürfen“, und: „Auf den Chorreisen durch Norditalien, Österreich und Deutschland haben wir viele Leute kennen gelernt, aber selten das Glück gehabt, solche Freunde wie in Altdorf zu finden!“

Barbara Eichler aus dem Verbandsrat des Deutschen Alpenvereins gratulierte ebenso wie das ehemalige Mitglied des Hauptausschusses des DAV Manfred Jacobi und Wolfgang Stolzenberg von der Nachbarsektion Feucht.

Sogar aus Altdorf/Uri war eine Abordnung gekommen um die Glückwünsche zu überbringen.

Alle Reden wurden ins Italienische übersetzt.
Es war schon spät als der offizielle Teil vorüber war und man zu einem kurzen „gemütlichen“ Beisammensein überging.

Erich Frank
mit Auszügen aus dem Bericht von Christiane Kramer in der Zeitung „Der Bote“.

Jubiläumskonzert

Konzert des Trientiner Bergsteigerchores
„Coro Alpino Trentino di Gardolo“.

„Amici miei“ – meine Freude – mit diesem Lied eröffnete der Chor das Jubiläumskonzert der Sektion Altdorf im DAV. Dieser Titel passte, denn unsere Sektion ist mit den Mitgliedern des Bergsteigerchores aus Trient/Gardolo schon seit 41 Jahren befreundet. Die Liebe zum Bergsteigen, zu Musik und Gesang hat die Sänger des Männerchores mit einigen Mitgliedern des Alpenvereins Altdorf zusammengeführt. Durch gemeinsame Bergtouren im Trient, gegenseitige Besuche, gesellige Abende und Chorkonzerte wurde aus freundschaftlichen Beziehungen eine tiefe Verbundenheit.

DAV-Vorsitzender Ulrich Reichert freute sich, gute Freunde in Altdorf willkommen zu heißen und erinnerte an das erste Konzert des Chores 1976 im Historischen Universitätshof Altdorf mit 950 Besuchern. Besonders begrüßte Reichert Altdorfs Bürgermeister Erich Odörfer, Pfarrerin Ursula Kronenberg von der Evangelischen Kirche, Pfarrer Albert Börschlein von der Katholischen Kirche, Gerhard Bogner als Vertreter der Raiffeisenbank Altdorf-Feucht, den Altdorfer Sparkassenchef Hermann Vogel, Anni Eckstein für die Firma Getränke Münz und Toni Martin mit einer Delegation der Trachtengruppe aus Altdorf/Uri in der Schweiz sowie die Schirmherrin des Jubiläumskonzertes, Karola Fuchs. Den Vertretern der Nachbarsektionen des Deutschen Alpenvereins galt ein weiterer Gruß.

Maddalena Tomasi, Tochter des Dirigenten Franco Tomasi, führte charmant durch das weitere Programm. In deutscher Sprache gab die junge Italienerin vor jedem Lied eine kurze Zusammenfassung der Botschaft, die darin steckt.

Der „Coro Alpino Trentino di Gardolo“ singt Lieder vom Alltagsleben der Menschen als Hirten in den Bergen, der Verbundenheit mit den Bergen, der Liebe und der Sehnsucht. Durch besondere Stimmen und Interpretationen zeichnet sich der Männerchor aus. So hört das Publikum bei „Son dai monti“ – ich bin aus den Bergen – das leise „Blub – Blub“ eines Wassertropfens. Bei „La negritella“ bringt ein Bergbauer seiner Angebeteten mit den schwarzen Augen einen Strauß aus Bergwiesenblumen und einen Jodler, der, auch Dank der hervorragenden Akustik, so klingt, wie der Widerhall an der Felswand in den Bergen. Vielseitig und abwechslungsreich ist das Repertoire aus Trentiner Bergliedern und Volksweisen. Dabei ist es erstaunlich, wie ein sehr getragenes Stück wie „Era sera“ – Es war Abend – so leise, aber dennoch stimmgewaltig erklingen kann.

Mit Volldampf ging es in die kurze Pause: „La strata ferata“ – Die Eisenbahn - fährt von Triest nach Wien, und immer wieder waren das Pfeifen der Lok und ein „Tsch-Tsch-Tsch-Tsch“ deutlich zu hören. Die Zuhörer quittierten dies mit begeistertem Zwischenapplaus. Unter anhaltendem Beifall zog der Chor aus, um die Stimmen für den zweiten Teil zu „ölen“.

Mit Liedern von Geschichten bei Mondschein, sternenklaren Nächten und vom Glück im Tal wurden die Zuhörer in die friedliche Welt der Berge entführt. Bei dem Eselsritt vom Berg Bel – „da monte Bel“ – wurde wieder sehr deutlich das Klappern der Eselshufe herausgearbeitet.

Als besondere Überraschung kündigte Tomasi drei neue Mitglieder des Bergsteiger-Chores an: Davide, Francesco und Andre. Die jungen Männer waren noch ohne Chorkleidung und reihten sich in die Aufstellung der Chormitglieder ein. Sehr schwungvoll und lustig erklangen die Fragen einer kleinen Tochter an ihren Vater „Marike la me popa“ – Papa, warum…?, die auf eine Zeitreise zum Vater und zurück in die eigene Kindheit führten.

Das klassische Volkslied „La Villanella“ – bella bimba im Walzertakt summten einige Zuhörer schon mit und bei „Me compare Giacometo“ – dem Hahn Jakob, der nicht krähen kann und trotzdem von seinen Hühnern verehrt wird, klatschte das Publikum rhythmisch mit.

Uli Reichert bedankte sich zum Schluss für den zahlreichen Besuch des ersten Glanzpunktes zum 50-jährigen Jubiläum des DAV Sektion Altdorf und bei den Organisatoren für einen tollen Konzertabend.

An den Beginn der Freundschaft im Jahre 1976 und die vielen geselligen Begegnungen erinnerte auch ein Sprecher des Bergsteiger-Chores. Auf Chorreisen nach Österreich und Deutschland habe es sonst nie so innige Beziehungen gegeben. Den Chor und die Sektion Altdorf verbinde eine besondere Freundschaft und das Gründungsjahr 1967. Auch der „Coro Alpino Trentino“ feiert im Herbst sein 50-jähriges Bestehen.

Unter stehendem Applaus forderte das begeisterte Publikum eine Zugabe.
Der Bergsteiger-Chor gab „La montanara“ zum Besten. Als Beweis für die tiefe Verbundenheit zu ihren fränkischen Freunden stimmten die italienischen Männer auch noch „Muss i denn zum Städtele hinaus“ in deutscher Sprache an – und alle Besucher sangen mit.
Damit ging ein großartiges Konzert zu Ende.

Erich Frank
mit Auszügen aus dem Bericht von Christiane Kramer in der Zeitung „Der Bote“.

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