Allgemein

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Ehrenabend

Ehrenabend des Alpenvereins Altdorf – Dank an langjährige Mitglieder und Mitarbeiter

Alle zwei Jahre veranstaltet der Alpenverein Altdorf einen Ehrenabend im Vereinslokal Sportpark. Anlass sind die Ehrungen langjähriger Mitglieder und Mitarbeiter.
Unter den Gästen waren auch Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Erich Odörfer mit Gattin.
Von den 96 zur Ehrung anstehenden Mitgliedern waren 50 der Einladung gefolgt. Wären alle gekommen, so hatte es Elfriede Müller, stellvertr. Vorsitzende errechnet, wären 3.125 Vereinsjahre geehrt worden. So waren es immerhin 1.875, denn die Mehrzahl gehört dem Alpenverein seit mehr als 40 Jahren an. Ein aktiver Verein braucht aber nicht nur eine gesunde Mitgliederstruktur, sondern auch eine Vielzahl an engagierten Mitarbeitern, die dafür sorgen, dass den Mitgliedern ein umfangreiches Programm angeboten werden kann. So konnten bei dieser Ehrung auch 9 Mitglieder für langjährige, ehrenamtliche Tätigkeit im Verein ausgezeichnet werden.

Den Abend moderierte Dr. Volker Güther, stellvertr. Vorsitzender. Er wies darauf hin, dass in diesem Jahr nicht nur Mitglieder und Mitarbeiter geehrt werden, sondern der Verein selbst sein 50jähriges Vereinsjubiläums feiern kann. Er präsentierte die Festschrift, die eigens dafür erstellt wurde und verwies auf das Jubiläumskonzert mit dem Trentiner Bergsteigerchor, das am 27.05.2017 in der Laurentiuskirche stattfindet.

Landrat Armin Kroder betonte, dass ihm der Kontakt zu den Vereinen im Landkreis und ehrenamtlich Tätigen sehr wichtig sei und deshalb der Landkreis die Vereine und das Ehrenamt gerne unterstütze. Er hob hervor, dass es sich beim Alpenverein Altdorf mit seinen über 1.900 Mitgliedern um einen der größten Vereine im Landkreis Nürnberger Land handelt und es gehöre zur Tradition des Vereines, die ehrenamtlich Tätigen öffentlich zu loben. Wenn er nun auf den bis auf den letzten Platz gefüllten Saal blicke, dann zeige auch dies, wie die Mitglieder ihren Verein schätzen.

Auch Bürgermeister Erich Odörfer sprach in seinem Grußwort dem Verein und den Jubilaren seinen Dank für die langjährige Mitgliedschaft und Mitarbeit aus. Er hob die Wichtigkeit der Vereinsarbeit in einer Gemeinde und der ehrenamtlich Tätigen hervor. Nachdem dieser Tage auch die Zuschusserstattung der Stadt für die Vereine ansteht, konnte er diese gute Botschaft gerne überbringen. Worüber sich die Verantwortlichen natürlich sehr freuten und ganz herzlich bedankten.

Geehrt wurden die anwesenden Mitglieder:

für 25-jährige Mitgliedschaft:
Ulrich Bollmann, Karin Eckstein, Werner Eckstein, Sigrid Fink, Gertraud Gommelt, Christine Hentschel, Ilse Heß, Bernd Körner, Richard Liebel, Birgit Linhard, Anita Rauenbusch, Heinz Rauenbusch, Brigitte Rögner, Hermann Schulze, Sonja Schwarzbauer, Franz Seidel, Heidemarie Ullein, Günter Vogt.

für 40.jährige Mitgliedschaft
: Christa Augsburger, Dr. A. Peter Beer, Dr. Heidemarie Beer, Georg Karl Bromberger, Christine Frank, Dieter Heckel, Anna Elise Hiller, Herbert Hiller, Paul Werner Keilhofer, Fritz Kellermann, Heinz Kürschner, Herbert Leicht, Manfred Martini, Lisette Mederer, Elfriede Meindel, Walter Netter, Reinhard Neudert, Siegfried Oblasser, Dieter Recknagel, Erika Rupprecht, Herbert Schmersahl, Christiane Schultheiß, Günter Sparenberg.

für 50-jährige Mitgliedschaft:
Hans Werner Eckstein, Gretl Frank, Roman Leyerer, Frieda Müller, Helmut Müller, Maria Schmidt.

für 60-jährige Mitgliedschaft
: Karl Heinz Bauer, Siegfried Schramm.

Die Laudationes für die Mitglieder wurden durchgeführt von der stellvertr. Vorsitzenden Andrea Schwarzbauer und dem Vorsitzenden Uli Reichert. Andrea Schwarzbauer bedankte sich bei allen Jubilaren für ihre Treue zum Verein und bei allen geehrten Mitarbeitern für die Unterstützung bei der Vereinsarbeit.
 

Langjährige Mitarbeiter

Jochen Frank ist seit 10 Jahren Leiter des Mitteldrittels. Die Organisation vieler gemeinsamer Unternehmungen, Tages- und Mehrtagestouren, Schlittenfahrten, aber auch Minigolfen und Grillen gehören zu seinen Aufgaben.

Matthias Frank war über 15 Jahre Leiter der Jugendgruppe II, bevor er nun dieses Amt in jüngere Hände abgab. Andrea Schwarzbauer, stellvertr. Vorsitzende, wies eingangs ihrer Laudatio darauf hin, dass es sich bei Matthias Frank um ein weiteres Mitglied aus der Familie Frank handelt. Bereits seine Eltern, Christa und Erich Frank waren in der Jugendarbeit tätig und somit war es Matthias Frank bereits in die Wiege gelegt. Sehr erfreut sei die Vorstandschaft aber darüber, dass Matthias Frank auch weiterhin mit seinem umfangreichen Wissen dem Verein als Systemadministrator und Helfer in EDV-technischen Notsituationen zur Verfügung steht.

Arnold Obermeier ist seit 20 Jahren Rechnungsprüfer. Was liegt deshalb näher, diese Laudatio von der Schatzmeisterin Elfriede Müller durchführen zu lassen. Sie hob die verantwortungsvolle Aufgabe eines Rechnungsprüfers in dem großen Verein hervor, denn nur der Rechnungsprüfer kann die Entlastung des Schatzmeisters und der Vorstandschaft durchführen. Arnold Obermeier brachte sich auch ein beim Bau der Kletterhalle im Jahre 2004 ein und ist Austräger unseres Mitteilungsheftes.

Die anschließenden Ehrungen für Christine Hiller, Hubert Seel, Iris Thieme und Jürgen Thieme wurden vom Vorsitzenden Uli Reichert durchgeführt.

Christine Hiller ist seit 10 Jahren und Jürgen Thieme seit 20 Jahren Mitglied des Ehrenrates. Eine wesentliche Aufgabe des Ehrenrates besteht darin, den Verein bei Konfliktsituationen zu unterstützen. Er freue sich deshalb sehr, in diesem Falle sagen zu können, es gab nichts zu tun. Eine weitere Tätigkeit fällt in den Aufgabenbereich des Ehrenrates, dies ist die Ernennung von Ehrenmitgliedern, die von der Vorstandschaft benannt werden, zu prüfen. Hier konnte der Ehrenrat in der Vergangenheit tätig werden. Beide sind auch tätig als Austräger unseres Mitteilungsheftes.

Hubert Seel ist seit 10 Jahren Tourenführer. Viele Gebiete in den Alpen wurden unter seiner Führung bereits bereist. Seit einigen Jahren sind in seinem Programmangebot auch Schneeschuhtouren zu finden. Im Jahre 2012 wurde Hubert Seel in die Vorstandschaft der Sektion gewählt und hat hier weitere Aufgaben übernommen.

Iris Thieme ist seit 15 Jahren Sportabzeichen-Prüferin. Ein Angebot der Sektion ist das Training und die Abnahme des Sportabzeichens. In diesem Bereich unterstützt Iris Thieme die Vereinsarbeit.

Nach den Mitglieder- und Mitarbeiterehrungen gab es nun eine angenehme Unterbrechung, denn die Vorstandschaft lud zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Anschließend erfolgt eine Musikeinlage mit Klavier und Klarinette. Vorgetragen von zwei Mitgliedern einer Musikschule aus Lauf.

Frisch gestärkt begann nun der letzte Teil der Ehrung, denn die Jubilare erhielten noch ihre Ehrenzeichen bzw. Ehrenurkunden und Gutscheine von Altdorf Aktiv und es erfolgte noch das obligatorische Gruppenfoto.

Anschließend beendete Dr. Volker Güther den offiziellen Teil des Ehrenabends und wünschte den Gästen noch einen schönen Restabend.

Elfriede Müller

Mitgliederversammlung

Mitgliederversammlung am 7. März 2017

Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung fand  im Vereinslokal „Sportpark“ statt.
Die Versammlung moderierte der stellvertr. Vorsitzende
Dr. Volker Güther.                           
Er begrüßte die Sektionsmitglieder, die anwesenden Stadträte Dr. Hartmut Herzog und Rudolf Lodes, den Ehrenvorsitzenden Konrad Holz und die anwesenden Ehrenmitglieder. Die Versammlung wurde von 108 Mitgliedern besucht. Diese Besucherzahl ist natürlich für alle Beteiligten eine sehr erfreuliche Zahl, zeigt es doch, dass viele Mitglieder interessiert sind an den vielfältigen Aufgaben des Vereins.

Zu Beginn der Veranstaltung konnte Dr. Volker Güther auch  in diesem Jahr den anwesenden Mitgliedern die gute Botschaft überbringen, dass der Verein wieder die Bezahlung der Getränke übernimmt. Aber nicht nur die Getränke werden übernommen, sondern wie bereits auf den Tischen ersichtlich, wird auch ein kleiner Imbiss angeboten. Grund dafür ist unser 50-jähriges Sektionsjubiläum, das wir in diesem Jahr haben. Was bietet sich deshalb mehr an, den Auftakt des Vereinsjubiläumsjahres in der Mitgliederversammlung zu feiern und zwar mit unseren interessierten Mitgliedern. Mit dieser Geste haben wir als kleines Dankeschön allen Mitgliedern unsere Wertschätzung überbracht, die uns durch ihren Besuch Ihr Interesse am allgemeinen Vereinsgeschehen zeigen.

Unter der Federführung von Rita Lutz wurde eine Festschrift mit vielen Bildern und Textbeiträgen unserer Gruppen erstellt. Sie kann ab sofort zu einem Preis von 2 € erworben werden. Dies deckt natürlich nicht den Kaufpreis ab, aber der Restbetrag wird erfreulicherweise von der Sektion übernommen.

In seiner Begrüßungsansprache bedankte sich Dr. Volker Güther bei den stellvertr. Vorsitzenden Erich Frank und Elfriede Müller für die Vorbereitung der Mitgliederversammlung.

Im nächsten TOP wurden von Dr. Volker Güther die Namen der im Jahr 2016 verstorbenen Vereinsmitglieder vorgelesen. Die Anwesenden würdigten die Verstorbenen mit einer Gedenkminute.

Mit einem kurzweiligen Rückblick der elf Gruppenleiter, beginnend mit dem Leiter der Familiengruppe Christian Geiger, der Jugend I
Lea Hiller (Bild), Jugend II Bastian Linkens, Jungmannschaft Christian Link, Mitteldrittel Jochen Frank, Bergsteigergruppe Roland Linnert, Seniorengruppe Günter Kiessling, Seniorengruppe Leicht Karin Schramm, stellvertr. für die Skiabteilung Gerhard Hentschel, konnten die Mitglieder einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des Vereines gewinnen. Leider war auch in diesem Jahr von der Bergradgruppe niemand anwesend, so dass  auch in diesem Jahr Rita Lutz einsprang. Der Leiter der Sportklettergruppe und Verantwortliche für die Kletterhalle Kunstgriff Stefan Link berichtete ebenfalls über die Unternehmungen seiner Gruppe. Ein Augenmerk richtete er bei seinem Bericht auf die Herausforderungen, die durch den im Herbst 2015 durchgeführten Abriss der Turnhalle anfielen. Erfreulicherweise konnte er berichten, dass bereits seit letztem Herbst die Heizung der neuen Turnhalle benutzt werden konnte und somit ein größerer Betrag an Stromkosten gespart wurde.

Ein weiterer Rückblick wurde vom Natur- und Umweltschutzbeauftragten Herrmann Frank gehalten. Die Aufgaben unserer Sektion als Naturschutzverein sind sehr vielseitig. Dazu gehört u. a. die Betreuung des Kalmusfelsen bei Amberg, einem beliebten Ziel auch der Altdorfer Kletterer, und die Patenschaft für das Naturdenkmal „Steinerne Rinne“. Nachdem im Jahr 2015 doch etwas mehr zu tun war, konnte man es im letzten Jahr etwas ruhiger angehen lassen. Eine von ihm organisierte Abendwanderung zu dem Naturdenkmal hatte viele interessierte Teilnehmer. Außerdem beteiligte sich die Sektion bei der Reinigungsaktion „Altdorf putzt sich raus“. Hier lobte er besonders den Einsatz unserer Kinder und Jugendlichen, die bei der Reinigungsaktion mit dabei waren. Wie ja hinlänglich bekannt, hat sich der DAV auch dem Klimaschutz verpflichtet. Deshalb ist auch erwähnenswert, dass die Sektion die Nepalhilfe Beilngries mit einem Betrag von 500 € unterstützt hat. Der Betrag dient zur Anschaffung einer Wasseraufbereitungsanlage in einem Kinderhaus in Nepal.

Ob in der freien Natur beim Wandern, Skifahren oder Bergsteigen oder in der vereinseigenen Kletterhalle, es war für Jeden, egal ob Jung oder Alt, etwas dabei. 

Ein großer Dank geht hier von der Vorstandschaft an alle ehrenamtlicher Helfer, die hier viele  ehrenamtliche Stunden geleistet haben.

Eine Zusammenfassung über das sonstige Vereinsgeschehen gab der Vorsitzende Uli Reichert.

Mit vielen Veranstaltungen konnte der Verein seinen Mitgliedern wieder ein umfangreiches Programm anbieten. So wurden bei den Sektionsabenden auch interessante Bildvorträge gezeigt. Heimatwanderungen und Gemeinschaftsfahrten u. a. in die Allgäuer oder Kitzbüheler Alpen, Schneeschuhtouren oder Skitouren, um nur einige zu nennen, rundeten das Programm ab. Im sportlichen Bereich konnte die Sektion auch im letzten Jahr wieder vielfältige Beiträge leisten. Unter der Leitung von Dr. Volker Güther nahm sie am Landkreislauf teil. Die Seniorengymnastik, angeboten von Karin Schramm, ist über das ganze Jahr gleichbleibend sehr gut besucht. Erwähnenswert sind auch die  Ausfahrten der Radfahrer 60+, die bei gutem Wetter wöchentlich unterwegs sind und ein weiteres Angebot für unsere Senioren, Klettern 50+, das von Martina Kern geleitet wird und es sogar mit einem Beitrag ins Fernsehen schaffte. Auch der Sportabzeichentreff war wieder sehr beliebt, bei dem Mitglieder und Gäste das Deutsche Sportabzeichen ablegten. In den Wintermonaten wurden mit der Skigymnastik und der Skivereinsmeisterschaft  Möglichkeiten angeboten, die sehr gut angenommen wurden. Ein weiterer Aufgabenbereich, dem sich der DAV in der Wintersaison verschrieben hat, ist das Spuren der Langlaufloipen Traunfeld und Hegnenberg mit dem vereinseigenen Skidoo. Leider wurde in der Saison 2015/2016 die Vorbereitungen des Loipenteams nicht mit ausreichendem Schnee belohnt. In den Loipen konnte nur an sechs Tagen gelaufen werden. Unser Loipenteam bekam trotzdem großes Lob von vielen Loipennutzern. Nicht zu vergessen ist aber auch die Betreuung der Altdorfer Rundwanderwege unter der Leitung von Peter Foos und seinen Wegepaten.

Die jährliche Sonnwendfeier, organisiert von Andrea Schwarzbauer, fehlte natürlich auch nicht in unserem Jahresprogramm. Für die obligatorische Feuerrede konnte Markus Schlieter gewonnen werden. Das traditionelle Fußballspiel musste wegen Sturm und Regen abgebrochen werden. Die Stimmung war trotzdem hervorragend.

Teilgenommen haben wir auch am Altstadtfest unter der Leitung von Rita Lutz und Martina Kern und am Senioreninfotag unter der Leitung von Elfriede Müller und Erich Frank. Ein weiterer Höhepunkt war der von Elfriede Müller organisierte Ball des Alpenvereins, das Edelweißfest. Seit der Durchführung  in der Aula der Mittelschule können wir auf steigende Teilnehmerzahlen blicken. Auch in diesem Jahr war der Ball wieder sehr gut besucht. Sehr gut angenommen wurde  die Skibörse unter der Leitung von Christian Geiger und Gisela Schuster und vielen Helfern aus den Jugendgruppen.

Uli Reichert berichtete auch über die Aus- und Weiterbildung, die einen großen Stellenwert im Verein hat. Es wurden wieder viele interne und externe Ausbildungen durchgeführt. Koordiniert wurde die Aus- und Weiterbildung von der  Ausbildungsreferentin Rita Lutz. Uli Reichert wies in seinem Bericht  auf die vielfältigen Aufgaben in der Geschäftsstelle hin. Unter der Leitung von Erich Frank, mit Unterstützung von Martina Kern und Lina Wagner, mussten auch in diesem Jahr wieder viele Verwaltungsaufgaben bearbeitet werden.  Neben der Mitgliederbetreuung wurden in der Geschäftsstelle auch wieder das Jahresprogramm und die Mitteilungshefte erstellt sowie deren Verteilung vorbereitet. Er bedankte sich bei den Austrägern, die 3 x im Jahr jeweils über 1000 Hefte an die Mitglieder verteilen und bei Erich Frank für die hervorragende Arbeit in der Geschäftsstelle.

Viel Zeit beanspruchte auch die Umstellung unserer Telefonanlage und die Neugestaltung der Homepage. Mit neuem Design und innovativer Technik ist die Website nun auf dem neuestem Stand. Matthias Frank und Erich Frank haben hier hervorragende Arbeit geleistet.

Uli Reichert berichtete auch über Veränderungen im Beirat. Drei neue Jugendleiter konnten gewonnen werden und zwar Johanna Letz und Timo Geiger für die Jugend I sowie Nina Schedewie für die Jugend II. Bastian Linkens wechselte von der Jugend I zur Jugend II.

Als stellvertretende Seniorengruppenleiter konnten Inge Dorlöchter für die Seniorengruppe Leicht und Knut Adams für die Seniorengruppe gewonnen werden.

Auch die internationalen Kontakte wurden in 2016 gepflegt. Mit dem CAT Gardolo können wir auf 40 Jahre freundschaftliche  Kontakte zurückblicken. Dieser Anlass wird heuer im Rahmen der 50-jährigen Jubiläen beider Vereine nachgefeiert. Im März besuchte uns die frühere Präsidentin Romy Kempf von der Trachtengruppe Altdorf/Uri. Abschließend bedankte sich Uli Reichert auch bei seinen Vorstandskollegen, den Beiräten und den vielen fleißigen Helfern, ohne deren ehrenamtlichen Einsatz dieses vielfältige Vereinsangebot nicht möglich wäre.

Die Vorstellung des Finanzberichtes übernahm die stellvertr. Vorsitzende Elfriede Müller, zuständig für die Finanzen im Verein. Mit dem Finanzbericht wurde der Kassenbericht 2016 vorgestellt. Außerdem wurde über Mitglieder- und Beitragsentwicklungen, sowie Auswertungen von Busfahrten berichtet. Der Rechnungsprüfer Arne Otto bescheinigte ihr eine einwandfreie, fehlerlose und übersichtliche Kassen- und Buchführung.

Der TOP 06 "Aussprache über die vorangegangen Punkte" konnte vom Versammlungsleiter schnell abgeschlossen werden, da keine Wortmeldungen vorlagen.

Nun wurde die Mitgliederversammlung für eine Pause von 15 Minuten unterbrochen. Auch hier konnten sich die Mitglieder auf reichlich Nachschub  aus der Küche freuen.

Der TOP 07 "Anträge mit Aussprache" konnte vom  Versammlungsleiter ebenso schnell abgeschlossen werden, da auch hier keine Wortmeldungen vorlagen.

Nun stand als wichtiger Punkt die Entlastung der Vorstandschaft an. Auf Vorschlag des Rechnungsprüfers Arnold Obermeier wurde die gesamte Vorstandschaft einstimmig entlastet.

In diesem Jahr stand leider auch die Verabschiedung unseres Jugendleiters Matthias Frank an. Nach über 15-jähriger Tätigkeit hatte er sich entschlossen, diese Arbeit an andere Personen abzugeben. Uli Reichert hielt die von Andrea Schwarzbauer, die leider erkrankt war, verfasste Laudatio. Er würdigte seine langjährig geleistete Arbeit als Jugendleiter. Aber Matthias Frank geht dem Verein nicht verloren, denn er wird weiterhin sein umfangreiches Wissen einbringen - bei unserer Homepage und bei vielen anderen administrativen Aufgaben.

Als weiterer TOP erfolgte von Elfriede Müller noch die Vorstellung des Etats für 2017. Sie stellte fest, dass das Haushaltsjahr 2017 ein Jahr mit vielen Unbekannten ist, denn wir haben einige Unternehmungen, deren Kosten oder auch Einnahmen wir nicht beeinflussen können. Siehe hier unsere Mitgliederversammlung, den Ehrenabend, das Chorkonzert und unser Dankeschönabend im November. Wir freuen uns sehr, wenn zu diesen Veranstaltungen zahlreiche Besucher kommen, aber eine genaue Planung ist deshalb etwas schwierig. Weiter wies sie darauf hin, dass der Bundesverband in diesem Jahr die Beiträge, die wir abführen müssen, erhöht hat. Für das A-Mitglied z.B. um insgesamt 1,80 €. Unsere Mitgliedsbeiträge werden aber nicht erhöht, sondern diese Mehrkosten werden aus dem laufenden Haushalt bestritten. Der Haushaltsplan wurde einstimmig von der Mitgliederversammlung genehmigt.

Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen der Sektion, insbesondere auf die anlässlich unseres Jubiläums stattfindenden Veranstaltungen und auf die Aktion „Altdorf putzt sich raus“, bei der auch immer Teilnehmer gesucht werden, schloss Dr. Volker Güther die sehr gut besuchte Mitgliederversammlung.

Text: Elfriede Müller

Faschingswanderung

Faschingswanderung

Zur traditionellen Faschingswanderung konnte Wanderführer Arne Otto 13 Teilnehmer am Bahnhof Altdorf begrüßen.

Durch den Riedener Wald ging es auf dem Wanderweg 7 nach Unterrieden. Dem Weg 7a folgend wurde die A6 unterquert . Zuerst neben der Autobahn, später über die Hochfläche wanderte die Gruppe zum Parkplatz beim Aussiedlerhof Volz (Bild). Hier wurden die Wanderer von der Schatzmeisterin Elfriede Müller mit belegten Brezen, Pralinen und der obligatorischen flüssigen Stärkung erwartet.

Nach kurzer Pause wanderte die Gruppe ein Stück auf dem Paul Pfinzig Weg, auf der mangels Schnee nicht gespurten Langlaufloipe, bevor es dem Blaupunkt folgend hinunter nach Kucha ging.

Im Gasthof „Grüner Baum“ waren Plätze nicht nur für die Wanderer reserviert. Ehefrauen und andere Mitglieder waren mit dem Auto gekommen. Nach einem kräftigen Mittagessen erfreute ein Musiker mit zünftigen Melodien die Gäste, von denen sich viele kostümiert hatten.
Die stimmungsvolle Musik forderte zu immer neuen Tanzrunden auf. Das muntere Treiben dauerte bis zum Abend. Dank der vielen Mitglieder, die mit dem Auto gekommen waren, kamen alle wieder zurück nach Altdorf.

Text: Arne Otto;
Bilder: Karin Eckstein, Helmuth Gatti

Skibörse

Skibörse (12.11.2016)

Auch in diesem Jahr war die Skibörse der Sektion Altdorf des DAV ein voller Erfolg.
Pünktlich um 09.00 Uhr war der Andrang groß. 89 Verkäufer boten ihre Wintersportartikel in Kommission zum Kauf an. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen hatten an den sechs Annahmetischen alle Hände voll zu tun. Über 700 Artikel mussten registriert und gekennzeichnet werden.

Der Einsatz der Kinder und Jugendlichen bei der Ski-Börse hat Tradition, schließlich kommt der Erlös der Jugendarbeit der Sektion zu Gute. Mit hoher Motivation übernehmen sie verantwortungsvolle Aufgaben. Das beginnt typischerweise mit dem "Auszeichner". Er beschriftet die Etiketten und befestigt sie an den Artikeln. "Schreiber" werden dann meist Jugendliche mit mehrjähriger Börsenerfahrung. Die nächste Station ist der "Läufer". Er bringt die gekennzeichneten Artikel zu den Tischen und Kleiderständern.
In der Hauptphase der Ski-Börse zählt jede Hand, egal wie groß sie ist.
Mag sein, dass der Ablauf gelegentlich nicht ganz professionell wirkt. Manchmal gibt es vielleicht Verzögerungen oder kleine Fehler. Das gehört aber mit dazu, denn die aktive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen ist elementar für die Vereinsarbeit. Wer aktiv eingebunden war, kennt die Gepflogenheiten im Verein und übernimmt vielleicht später weitere wichtige Aufgaben oder Positionen.

Der Termin für nächstes Jahr steht schon fest:
am 11.11.2017 findet die 39. Skibörse der Sektion Altdorf des DAV statt.

Ein Dank an Erich Frank für die hervorragende Vorarbeit und an alle Gruppenleiter und Helfer, die zum Gelingen der Ski-Börse beigetragen haben.

Christian Geiger und Gisela Schuster
 

Ball des Alpenvereins - Edelweißfest

BALL DES ALPENVEREINS – EDELWEISSFEST  am 05.11.2016

Ja, es gab ihn auch in diesem Jahr wieder, unseren Ball und es war auch in diesem Jahr wieder eine gesellschaftliche Veranstaltung, die sich sehen lassen konnte.
Viele Mitglieder, mit Freunden und Gästen folgten der Einladung des Vereines.

Die Veranstaltung fand auch in diesem Jahr  in der Aula der Altdorfer Mittelschule statt, die mit viel Blumen- und Tischschmuck herbstlich dekoriert wurde. Sie trug auch in diesem Jahr wieder dazu bei, dass sich die Besucher von dem gemütlichen Ambiente verzaubern ließen. Leider mussten wir in diesem Jahr auf einige langjährige, treue Besucher, die krankheits-/altersbedingt nicht mehr teilnehmen konnten, verzichten. Umso erfreulicher war es, dass wir die Besucherzahlen vom Vorjahr sogar leicht überschritten hatten. Viele Gäste haben diesen Termin bereits fest in ihrem Kalender, kommen wieder und bringen neue Freunde mit.

Elfriede Müller, stellvertr. Vorsitzende begrüßte die anwesenden Gäste. Namentlich begrüßte sie zahlreiche Ehrengäste. Von den Sponsoren Karola Fuchs vom Backhaus Fuchs, Annemarie und Helmut Eckstein von der Firma Getränke Münz, Gerhard Bogner von der Raiffeisenbank, Hermann Vogel und Rudi Rupp von der Sparkasse. Von den Stadträten waren Dr. Hartmut Herzog und Adalbert Loschge und aus dem Altdorfer Vereinsleben die Vorstandsvorsitzenden Richard Döllfelder und Peter Grimm anwesend. Ebenso konnte Sie den Ehrenvorsitzenden Konrad Holz und viele Vorstandskollegen begrüßen..

Ihr Dank galt allen ehrenamtlichen Helfern, die beim Auf- und Abbau der Tische, bei der Bestuhlung, Dekoration der Tische und Säulen mitgeholfen hatten. Erfreulich war, dass sie darauf hinweisen konnte, dass in diesem Jahr auch einige neue Helfer gefunden werden konnten. Sie bedankte  sich bei ihrem Vorstandskollegen Erich Frank für die vielfältige Unterstützung, ebenso bei dem Vorsitzenden Uli Reichert für die Hilfe bei der Organisation des Balles. Ihr ganz besonderer Dank ging auch an die zahlreich anwesenden Gäste, denn nur durch deren Besuch ist eine Durchführung des Balles möglich.  

Der stellvertr. Vorsitzende Volker Güther bedankte sich mit einem Blumenstrauß, bei Elfriede Müller für die erfolgreiche Organisation dieses Events.

Die Ballbesucher konnten sich  an einem reichlich bestückten, kalten Büfett bedienen. Die Entscheidung zwischen Fisch, Käse oder Wurst fiel nicht immer leicht und selbst die Naschkatzen kamen mit einer süßen Verführung auf Ihre Kosten. Die Bewirtung übernahm auch in diesem Jahr der ortsansässigen Partyservice-Feinkost Hofmann.

Für die Stimmung der Ballbesucher sorgte wie gewohnt die Kapelle Tropics aus Schmidgaden. Die Teilnehmer hatten viel Gelegenheit, auf der großzügig bemessenen Tanzfläche der Aula zu tanzen. Egal, ob Wiener oder langsamer Walzer, Foxtrott, Cha-Cha-Cha, Rumba oder einem Zwiefachen, es war für alle Tanzsportbegeisterten etwas dabei. Selbst beim Line Dance konnten viele Tänzer auf die Tanzfläche gelockt werden. Mit den vielfältigen Musikstücken wurde von der Tanzkapelle den ganzen Abend hervorragende Stimmung verbreitet.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der “Boogie-Shakers“ von der Tanzschule Steinlein. Sie wurden von Elfriede Müller als „eine Auswahl junggebliebener, lebensfroher Menschen mit dem Temperament der 50er Jahre“ angekündigt. Die 6 Tanzpaare zeigten mit viel Freude eine Boogie-Woogie Formation und wurden mit großem Beifall von den Gästen dafür belohnt.

Prickelndes gab es wie jedes Jahr an der Bar. Für viele Ballbesucher ist dies eine gern genutzte Gelegenheit, um hier interessante Gespräche mit anderen Gästen zu führen.
So ging ein netter und harmonischer Abend erst weit nach Mitternacht zu Ende.

Die Aussage vieler Gäste war: wir kommen wieder und zwar im nächsten Jahr am 4.11.17. 

Elfriede Müller

Neue Website DAV Sektion Altdorf

Die Website der DAV Sektion Altdorf ist komplett überarbeitet worden und startet jetzt mit neuem Design und innovativer Technik durch. Konzipiert und technisch weiterentwickelt hat die Website Matthias Frank in enger Abstimmung mit Erich Frank. Der Look der neuen Website: klar und aufgeräumt. Er orientiert sich an den Trends und Konventionen modernster Weboptik und hebt sich damit deutlich von dem eher altbackenem Screendesign der alten Website ab. Nach dem Facelift ist die neue Website auf dem neuesten Technikstand und fit fürs aktuelle Webzeitalter. Die neue Website überzeugt nach der konsequenten Überarbeitung durch Lesbarkeit und übersichtliche Anordnung. Bewährte Features wurden beibehalten oder ausgebaut.

Anpassungsfähig: "Responsive Website"

Im Fokus des Website-Relaunchs unter anderem: intelligente Benutzerführung, hohe Qualität hinsichtlich Anwenderfreundlichkeit, Browserkompatibilität und Ladegeschwindigkeit. Ein zentrales Thema des Relaunchs war zudem die Gestaltung der Website im so genannten „Responsive Webdesign“. D.h.: Die Website passt sich in Bildschirmdarstellung und -auflösung automatisch den unterschiedlichen Anforderungen mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets an. Eine separate mobile Version der Homepage ist dadurch überflüssig.
Klare Struktur, übersichtliche Gliederung
Die neu gestaltete Startseite bietet dem Besucher vom Start weg alle wichtigen aktuellen Inhalte auf einen Blick. Auch die Unterseiten der Homepage unterliegen einer klaren Struktur und sind übersichtlich gegliedert. Neben einer Fülle von Infos und News rund um den DAV Altdorf und seine Veranstaltungen, können sich die Benutzer auf Bildgalerien der Gruppen freuen. Der Rückblick der Sektion und seiner Gruppen sind nun bequem nach Datum und Gruppen sortierbar. Sollte etwas doch nicht auf Anhieb gefunden werden, gibt es natürlich auch eine seiteneigene Suchfunktion.

Technik

Dank dem Content Managment Sytem(CMS) Drupal sind wir nun mit der neuen Website in Sachen Anwenderfreundlichkeit und Bedienbarkeit wieder am Stand der Dinge. Bootstrap ist im Hintergrund des Designs für die Responsive Website Gestaltung zuständig. Die verschiedenen Gallerien lassen wir durch das javascript juicebox erstellen, dies ermöglicht uns auch hier ein einfach zu bedienendes und Datenvolumen schonendes  Responsive Design. RSS-Feeds können für die News auf der Startseite und für den Rückblick abonniert werden.

Wir wünschen viel Vergnügen bei dem Erkunden der neuen Website der Sektion Altdorf des DAV.
Matthias Frank und Erich Frank

Hoher Ifen - Gottesackerplateau

Einzigartig – der Hohe Ifen und das Gottesackerplateau

Acht Mitglieder des DAV Altdorf fuhren zu der organisierten Tour „Hoher Ifen und Gottesackerplateau“ angeleitet von Eva Dechand im September ins Allgäu.

Am Freitagnachmittag kamen wir der Anregung unseres Gastwirts nach, eine kleine Einlauftour um Riezlern mit Besichtigung der Kessellöcher zu unternehmen.
Eine felsige Naturbrücke, kleine Schluchten mit interessanten Felsformationen, stäubende Wasserfälle, tief aus dem Gestein geschliffene Strudellöcher, Gumpen, klar wie Kristall -  so präsentierte sich der Schwarzwasserbach – allerdings mit seinen Launen: Zeitweise lässt er sich kaum blicken und sucht sich unterirdisch seinen Weg. Wir hatten Glück und durften beides erleben.

Am nächsten Tag schaukelt uns die Seilbahn gemächlich die ersten 300 Höhenmeter nach oben. Wir steigen in steilen Serpentinen zum Fuß des Hohen Ifen, der wie eine unüberwindliche Mauer vor uns liegt. Über ein Geröllfeld gelangen wir bis zum nackten Fels, wo uns ein wenig leichte Kletterei, allerdings mittels Seilsicherungen problemlos, erwartet. Nun stehen wir auf einer etwa 300 x 1500 Meter großen Felsplatte, die von einer dichten Wiese überzogen ist. Nach Süden neigt sich steil die Kalkplatte auf der wir den Abstieg, wieder über Drahtseile gesichert, beginnen. Die Sonne scheint pausenlos, Schatten ist rar und so freuen wir uns, als wir die Alpe Ifersgunt sehen. Es gibt Produkte die der Hof herstellt - Schafskäse, Joghurt – für jeden ist etwas dabei. Wenig später muntern wir uns mit Kaffee in der Schwarzwasserhütte auf, bevor wir den Rückweg über das hintere Schwarzwassertal nach Riezlern antreten.

Am Sonntag, unseren Abreisetag, sind für den Nachmittag Regenfälle angesagt.
Wir starten also frühzeitig und fahren wieder mit der Ifenseilbahn nach oben. Das Gottesackerplateau liegt unterhalb des außergewöhnlichen Felsens. So unbedeutend das Plateau vom Gipfel des Ifens wirkt, so spektakulär ist es, wenn man es überquert. Unzählige Risse durchziehen das weiße Kalkgestein, metertiefe Felslöcher und -spalten, die sich jäh neben dem Weg auftun, scharfkantige Grate - das alles dominiert bei der Wanderung über das Plateau. Eine sehr ungewöhnliche Landschaft präsentiert sich uns. Der Abstieg erfolgt über das Kürental. Mit jedem Höhenmeter den wir verlieren, scheint die Vegetation zuzunehmen. Der Weg verläuft durch die wilde Steinschlucht des Gottesackerlochs. Eine sehr urtümlich, naturnahe Vegetation tut sich hier auf. Stets bergab und trockenen Fußes erreichen wir Riezlern, bevor wir unsere Heimreise antreten.

Wer eine außergewöhnliche Landschaft erleben möchte, dem sei diese Wanderung sehr empfohlen.
Text von Eva Dechand

Schönbichler-Horn

Überschreitung des Schönbichler Horns im Zillertal (So. 28.08. - Mo. 29.08.2016)

Ein aufziehendes Gewitter machte vier Bergsteigerinnen und einem Bergsteiger der DAV-Sektion Altdorf einen Strich durch ihre Gipfelrechnung. Nur 150 Höhenmeter unter dem Gipfel des Schönbichler Horns in den Zillertaler Alpen, drehte die Gruppe um. Bei der Tour Ende August war eigentlich die Überschreitung des 3134 Meter hohen Berges über das Furtschagelhaus bis zum Schlegeisspeicher geplant.
Stattdessen wanderten die Altdorfer vom Übernachtungsquartier „Alpenrose“ auf 1878 Metern bis zu einem Grat auf rund 3000 Metern und wieder zurück. Gerade rechtzeitig, bevor Regen, Blitz und Donner über den von Gletschern umrahmten Zemmgrund im Hochgebirgs-Naturparks Zillertaler Alpen fegten, kam das Quintett auf der Waxeggalm an. Nachdem sich das Wetter beruhigt hatte, stiegen die Altdorfer weitere 500 Höhenmeter zum Parkplatz Breitlahner ab.

Trotz des knapp verpassten Gipfelerfolgs werteten die Teilnehmer die Tour als absolut lohnend: Unter anderem gab es atemberaubende Ausblicke auf die Gletscher Waxeggkees, Hornkees und Schwarzensteinkees sowie den wohl besten Mohn- und Apfelkuchen des Zillertales.

Text und Bild: Clara Grau

Wanderwoche 2016

Bergwanderwoche in den Schladminger Tauern (17.07. - 23.07.2016)

Den östlichen Teil des Zentralalpenkammes bilden die Niederen Tauern mit ihrem Herzstück, den Schladminger Tauern. Ein Gebiet voll herber Schönheit, mit Karkesseln, unzähligen Seen verschiedener Größen und Wasserfällen.

Vor fünf Jahren stand diese Wanderwoche schon einmal auf unserem Tourenplan. Wegen Regen und Schnee waren die geplanten Touren und Gipfel nicht machbar. So beschlossen wir, dieses Jahr die Schladminger Tauern erneut zu besuchen.

Wir starteten unsere Tour in Hopfriesen, einem Parkplatz im Obertal. Das Wetter war noch verbesserungswürdig - es regnete leicht. Zunächst ging es am Bach entlang bis zur Neualm, ab hier weiter über Almgelände zur Keinprechthütte. Die Hütte liegt am bekannten Tauern-Höhenweg und ist eingebettet in einen Kessel, rundherum dominieren die Berge der Schladminger Tauern.

Der Hüttenwirt riet uns von der Montagstour auf die Vetternspitze ab. Die Tour führt über das historische Bergbaugebiet der Zinkwand auf die Vetternspitze. Der Weg ist nicht markiert und daher nicht geeignet für eine 12-köpfige Gruppe. Wir wählten daher das zweite mögliche Ziel, die Rotmandlspitze (2453 m). Die Rotmandlspitze liegt auf halbem Weg zur Ignaz-Mattis-Hütte und ist eigentlich keine Spitze. Eher ein runder Bergrücken aus rötlichem Gestein. Allerdings ein schöner Aussichtspunkt, wobei die Fernsicht durch das noch immer trübe Wetter nicht so toll war. Zumindest blieb es trocken und wir freuten uns am Nachmittag über etwas Sonnenschein.

Für unseren Hüttenübergang zur Gollinghütte war Wetterbesserung vorhergesagt, schon am Morgen zeigten sich tatsächlich die ersten Wolkenlücken. Ab der Hütte hieß es erst einmal leicht absteigen zum Obertalbach, dann abbiegen in Richtung Trockenbrotscharte. Der Wasserreichtum der Schladminger Tauern lässt die Vegetation üppig wuchern, der Pfad an den steilen Grashängen war teilweise zugewachsen. Von der Trockenbrotscharte (2237 m) aus hatten wir einen tollen Blick auf die Landawirseehütte und die beiden Landawirseen unter uns. Der Normalweg würde uns an der Hütte vorbeiführen, allerdings mit einem Abstieg von 300 Höhenmetern und erneutem Aufstieg zur Gollingscharte. Diesen Abstieg ersparten wir uns und wanderten stattdessen auf dem alten, schmalen Höhenweg zur Gollingscharte (2326 m). Am Ende des steinigen Abstieges
von der Scharte erreichten wir den eindrucksvollen Gollingwinkel (Bild rechts), ein natürliches Amphitheater am Fuße der Hochgolling Nordwand. Zur Gollinghütte war es nicht mehr weit.

Von der Gollinghütte aus, bot sich als Gipfel nur der Hochgolling (2862 m) an. Das bedeutete aufsteigen über den bekannten Weg zur Gollingscharte, von dort über die Westflanke zum Gipfel, leichte Klettereien inbegriffen. Das waren stolze 1200 m Auf- und Abstieg. Daher wagten sich nur sechs Gipfelstürmer auf diese Tour. Die anderen Teilnehmer erkundeten die Gegend rund um die Hütte.

Die Tour zur Preintalerhütte führt in eine hochalpine Landschaft und zählt zu den schönsten Wanderungen in den Schladminger Tauern. Mehr als 30 Seen in unterschiedlichen Größen sind auf der Seenplatte des Klafferkessel in rund 2300 Meter Seehöhe verteilt. Von der Gollinghütte führte der Weg in vielen Kehren und Felsschultern zum Greifenbergsattel. Über Geröll erfolgte der weitere Aufstieg zum Greifenberg. Nach dem Gipfelfoto auf 2618 m gelangten wir über brüchiges Gelände und kurze Seilversicherungen in den Klafferkessel. Ab der Klafferscharte führte der weitere Weg steil hinunter in die Lämmerkare und über einen Wiesenhang zur Preintalerhütte.

Am Freitag hatten wir keine Lust, die 1000 Höhenmeter zum Waldhorn aufzusteigen. Stattdessen bot sich eine Tour zu den Sonntagskarseen an, eine lohnende Wanderung zu einer einzigartigen Seenlandschaft. Erst durch den ebenen Talboden, dann steil bergauf bis zum Unteren Sonntagskarsee. Entlang des Sees führte der Weg weiter bergauf zum Oberen Sonntagskarsee. Die mächtigen Gipfel von Waldhorn und Kieseck umschließen das Sonntagskar mit ihren hohen Flanken.

Der Abstieg am Samstag war erst steil, danach eben bis zum Riesachsee. Hier beginnt der Alpinsteig durch die Höllschlucht, ein Highlight der Wassererlebniswelt "Wilde Wasser“. Laut Hüttenwirt sollten wir zeitig am Einstieg sein, wegen stetig zunehmendem "Gegenverkehr“ auf dem Steig. Der Alpinsteig führt vorbei an den beeindruckenden Riesachfällen und überquert eine 50 Meter lange Seilhängebrücke (Bild rechts), Metall-Stege und viele Stufen führen durch die Höllschlucht.
Im Untertal lud uns der Almgasthof Riesachfall ein zum Mittagessen und in der Sonne zu sitzen. Ein prima Ausklang unserer wunderbaren Wanderwoche.

Hubert Seel

 

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