Wochenende auf der Weidener Hütte (Tuxer Alpen)

Endlich wieder mal raus und wandern im Gebirge. Diesen Gedanken hatten sicher viele Teilnehmer unseres Bergwochenendes zur Weidener Hütte. Die Covid-Vorgabe war die sog. 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet), sowohl bei der Ausreise nach Österreich als auch bei der Hüttenübernachtung.
Unser Startpunkt war der Gasthof Innerst, von dem aus wir auf dem sog. Almenweg zur Weidener Hütte wanderten. Die Ankunft um 13:00 Uhr ließ uns noch genügend Zeit, in der Sonne sitzend unsere Mittagsrast zu machen. So gemütlich es vor der Hütte auch war, wir wollten am Nachmittag noch einen Gipfel machen. Also Aufbruch zur Hubertusspitz (2140 m), ein unschwieriger Gipfel, den man von der Hütte aus sehen kann. Rechtzeitig vor dem Abendessen waren wir wieder an der Hütte. Am Abend war es schön gemütlich in der Hütte, draußen tobte ein Gewitter. Noch schöner ist es dann, wenn am nächsten Morgen wieder die Sonne scheint.
Für den Abstieg zurück nach Innerst, wählten wir den langen Bettlerweg, der uns nach Osten ins Nurpenstal führte. Bevor wir die Untere Nurpensalm erreichten, konnten wir noch eine ausgiebige Rast einlegen, mit herrlichem Blick auf die vor uns liegende Karwendelkette. Wir waren zeitig wieder in Innerst, um auf der Heimfahrt eventuellen Staus zu entgehen – war aber leider nicht der Fall. Eine Kaffeepause beim Dinzler am Irschenberg, war der Abschluss unseres Bergwochenendes.
Hubert Seel